Die Kammer enthält einen Lufterhitzer mit einem Abgas-Luft-Wärmetauscher. Anschließend wird am Erhitzer ein Druck-Gas-/Ölbrenner mit entsprechender Wärmeleistung montiert. Auf der Bedienseite befinden sich abnehmbare Paneele, die den Zugang zur Reinigung und Kontrolle des Wärmetauschers sowie zur Montage des Stellantriebs einer optionalen Bypass-Klappe ermöglichen. Die Heizkammer ist standardmäßig werkseitig mit einem Abgas-Luft-Wärmetauscher ausgestattet.
Die Heizkammer kann außerdem mit einem Bypass bzw. einer Bypass-Klappe zur Umgehung einer überschüssigen Luftmenge ausgestattet sein (im Rahmen der Geräteauslegung, wenn der erforderliche Zuluftvolumenstrom größer ist als der optimale Luftvolumenstrom über den Gaswärmetauscher). Der Bypass-Teil kann in folgenden Positionen angeordnet sein:
• oberhalb des Gas-/Öl-Wärmetauschers in einer gemeinsamen Kammer (vertikale Position)
• oberhalb des Gas-/Öl-Wärmetauschers in einer separaten Kammer (vertikale Position)
• neben dem Gas-/Öl-Wärmetauscher in einer gemeinsamen Kammer (horizontale Position)
• gleichzeitig oberhalb und neben dem Gas-/Öl-Wärmetauscher (bei übermäßigem Restplatz um den Wärmetauscher)
Bei der Installation ist auf die richtige Orientierung der Kammer in der Baugruppe zu achten (die kalte Luft kühlt zuerst das Rohrbündel, durch das die Abgase geführt werden, und erst danach die Brennkammer selbst). Der Wärmetauscher ist als Gegenstromwärmetauscher ausgeführt, um die größtmögliche Menge der in den Abgasen enthaltenen Wärmeenergie zu nutzen, einschließlich des Wärmeanteils, der durch eine mögliche Kondensation des darin enthaltenen Wasserdampfs entsteht. Die Kondensatbildung zur Erhöhung des Kesselwirkungsgrads ist daher unter bestimmten Betriebsbedingungen erwünscht und üblich.
Zur Heizkammer wird außerdem ein Notthermostat zur thermischen Absicherung des Erhitzers geliefert.
Die Brenner einschließlich der Armaturen der Gas-/Ölstrecke werden separat in ihrer Originalverpackung geliefert und immer erst am endgültigen Installationsort des Geräts an der Kammer montiert.
Die Lieferung kann auch Elemente zur Abgasabführung und den Stellantrieb der Bypass-Klappe enthalten (vorausgesetzt, diese sind im jeweiligen technischen Angebot enthalten und spezifiziert).
Bei Kammern des Gas-/Öl-Lufterhitzers GHM befinden sich standardmäßig alle Bedien- und Anschlusselemente (Flansch zur Brennermontage, Stutzen der Abgasabführung, Serviceöffnung zur Kontrolle und Reinigung des Rohrbündels des Wärmetauschers, Auslass des Kondensatablaufs) auf einer (Bedien-)Seite der Heizkammer.
Die vordere Bedienseite der Heizkammer GHM ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
A: Luftstromrichtung
B: Bypass-Klappe des Erhitzers
C: Bypass-Teil des Erhitzers (vertikale Ausführung)
D: Servicezugang zum Wärmetauscher
E: Anschluss des Gas-/Ölbrenners des Wärmetauschers
F: Anschluss der Abgasabführung des Wärmetauschers
G: Klemmenkasten des Notthermostats
H: Anschluss des Kondensatablaufs des Wärmetauschers
Die Demontage der Servicepaneele der Bypass-Klappe und des Wärmetauschers ist mit einem Innensechskantschlüssel 5.0 mm möglich.
Die ordnungsgemäße Funktion des Gas-/Öl-Lufterhitzers kann nur bei Einhaltung folgender Betriebsbedingungen gewährleistet werden:
• Einhaltung der Nennwärmeleistung [kW]
• Einhaltung des Nennluftvolumenstroms [m3/h]
• richtige Orientierung der Kammer bei der Montage – Gegenstromanschluss
• entsprechender Gasdruck und Gasdurchfluss (siehe Dokumentation)
• richtige Lufteintrittstemperatur (bei Standardausführung üblicherweise bis 40°C)
• Sicherstellung der richtigen Umgehung der Wärmetauscherkammer (falls Bypass vorhanden)
• Verhinderung von Kamineffekt und Rückströmung
• richtige Verdrahtung des Notthermostats
Prüfen Sie vor der Installation, ob die örtlichen Bedingungen der Brennstoffversorgung, die Brennstoffeigenschaften, der Überdruck und der aktuelle Einstellzustand des Erhitzers kompatibel sind.
Die Aufstellung muss so erfolgen, dass die Reinigung des Rohrraums und ggf. der Austausch der Brennkammer möglich sind. Für die übliche Wartung ist auf der Bedienseite ein Abstand von mindestens 600 mm vom Brenner erforderlich.
Der tatsächliche Abstand des Wärmetauscherteils zu brennbaren Stoffen darf den Sicherheitsabstand von 200 mm nicht unterschreiten.
Auf der Bedienseite ist werkseitig ein entsprechender Flansch zur Brennermontage vorbereitet und montiert, an dem das Brennergehäuse mit Schrauben befestigt wird. Erst nach der Montage des Brenners an der Kammer darf mit der Montage der Armaturen der Gasstrecke begonnen werden.
Die detaillierte Montage, Einstellung und Inbetriebnahme des Brenners ist in der technischen Dokumentation des Herstellers beschrieben, die der Brennerverpackung beiliegt.
Die detaillierte Montage, Einstellung und Inbetriebnahme der Armaturen der Gas-/Ölstrecke ist in der technischen Dokumentation des Herstellers beschrieben, die der Brennerverpackung beiliegt.
Das empfohlene grundlegende (nur illustrative) Verfahren zur Brennermontage ist in den folgenden Abbildungen dargestellt. Da der Erhitzer mit verschiedenen Brennertypen unterschiedlicher Hersteller ausgestattet sein kann, können sich die einzelnen dargestellten Bauteile oder Baugruppen je nach Produkt in Aussehen und Befestigungsart unterscheiden. Deshalb ist es vor Beginn der Montage immer unbedingt erforderlich, sich mit dem Lieferumfang und den Anweisungen des Herstellers des konkret gelieferten Brenners vertraut zu machen, die der Verpackung des Brenners selbst beiliegen:
A: Befestigung des Flansches mit 4 Schrauben aus der Brennerverpackung

Der Flansch zur Brennermontage ist für das Gewicht des Brenners selbst ausgelegt. Es ist darauf zu achten, dass angeschlossene Teile der Gas-/Ölleitung weder den Brenner noch die Heizkammer zusätzlich mit ihrem Eigengewicht belasten!
Bei der Montage des Brennstoffanschlusses, des Brenners und der Armaturen des Gasheizers sind die Anweisungen im Handbuch sowie in der Montage- und Bedienungsanleitung des Brenners zu beachten, die jedem gelieferten Brenner in seiner Verpackung beiliegen.
Die Installation darf nur von einem qualifizierten Techniker mit Berechtigung für Arbeiten an Gasanlagen und ausschließlich gemäß den Herstelleranweisungen durchgeführt werden. Gasanlagen unterliegen gemäß den einschlägigen Vorschriften sowohl einer Erstprüfung als auch nachfolgenden regelmäßigen Prüfungen. Die Prüfung des Gasanschlusses muss im Voraus als Teil der Vorbereitung zur Inbetriebnahme der Anlage durchgeführt werden und sollte nach dem physischen Anschluss des Brenners an die Gasleitung erfolgen. Die Prüfung darf nur ein Techniker mit fachlicher Qualifikation und entsprechender Berechtigung durchführen; diese Prüfung ist nicht Bestandteil der Inbetriebnahme oder Einstellung und muss diesen immer vorausgehen!
Die anschließende Inbetriebnahme des Brenners und seine Ersteinstellung müssen durch einen autorisierten Servicetechniker des Brennerherstellers erfolgen.
Bei Geräten, die für die Außeninstallation bestimmt sind, kann eine Brennerabdeckung Bestandteil der Lieferung sein. Die Brennerabdeckung besteht aus einer standardmäßigen Sandwichkammer und der erforderlichen Ausstattung (Tür, Ansauggitter für Verbrennungsluft, Öffnungen für Armaturen, Kabeldurchführungen für Versorgungs- und Steuerkabel, Dach und Grundrahmen).
Diese Abdeckung (Kammer) wird mit den vorbereiteten Montageelementen, die Bestandteil der Lieferung des Verbindungsmaterials sind (standardmäßige Schnellverbinder für die Kammermontage), an der Heizkammer montiert.
Vor dem Verbinden der Abdeckung (Kammer) mit der Heizkammer muss der Flansch der Abdeckung umlaufend mit Dichtung beklebt oder die Fuge abgedichtet werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
Die Brennerabdeckung kann mit einem Heizelement zur Temperierung des Brennerraums ausgestattet sein.
Der Konvektor wird mit einer Steckdose geliefert.
Der Abgasweg muss gemäß den einschlägigen Vorschriften ausgelegt und mit Kontrollöffnungen versehen sein. In der technischen Spezifikation des Gasheizers ist immer der erforderliche Durchmesser der Abgasabführung angegeben (abhängig vom Kesseltyp und seiner Heizleistung), und im Geräteschema ist die Position des Abgasstutzens aus der Kammer dargestellt. Der Druckverlust der Abgasleitung sollte 100 Pa nicht überschreiten. Außerdem muss der Kondensatablauf aus der Abgasleitung sichergestellt werden.
Die gelieferten Schornsteinteile sind mit Muffenverbindungen mit äußerer Schelle und Dichtung versehen. Die gelieferten Teile schließen mit ihren Verbindungen einzeln aneinander an, und die Gesamthöhe ist für den konkreten Gerätetyp ausgelegt.
Die Installation des Rauchrohrs muss allen geltenden nationalen Normen entsprechen und von einem Fachunternehmen durchgeführt werden.
Die Mündung der Abgasleitung muss mindestens 500 mm über dem Dach der Kammer liegen und darf nicht so installiert werden, dass Abgase wieder in das Gerät angesaugt werden können! Der Kondensatablauf muss an einen geeigneten Sammelbehälter oder nach geeigneter Aufbereitung an die Kanalisation angeschlossen werden!
Die empfohlene Ausführung der gesamten Abgasleitung ist in den folgenden Abbildungen dargestellt.

A: 90°-Abgasanschluss mit unterem Kondensatablass und Tauchhülse für den Abgastemperaturfühler Ni1000. Angeordnet an der Mündung der Abgasabführung des Wärmetauschers.
B: Regenschutzhaube. Sie muss immer das Abschlusselement der Abgasleitung sein.
C: Gerade Teile. Geliefert entsprechend dem konkreten Typ des Erhitzers und des Geräts.
In Abhängigkeit von Gesamtgewicht und Höhe der Abgasleitung muss diese an geeigneten Stellen mit einer statischen Verbindung an der Kammer oder an der Tragkonstruktion befestigt werden, damit sie den Stutzen der Abgasabführung nicht übermäßig belastet.
Der Wärmetauscher ist mit einem Kondensatablauf ausgestattet, dessen Stutzen G½“ durch die Kammerverkleidung nach außen geführt ist. Der Kondensatablauf aus diesem Stutzen muss am Installationsort der Kammer in geeigneter Weise sichergestellt werden, vorzugsweise in eine gemeinsame Einleitung zusammen mit dem Kondensatablauf aus dem Abgasweg. Es ist darauf zu achten, dass die gemeinsame Einleitung immer tiefer liegt als der Kondensatablaufstutzen des Wärmetauschers und dass die Kondensatleitung ein ausreichendes Gefälle vom Gasheizer weg aufweist; nur so ist ein zuverlässiger Kondensatablauf aus dem Wärmetauscher gewährleistet!
Lieferung ohne MSR-System MANDÍK:
• Gas-Heizkammern werden ohne elektrische Steuerung geliefert. Zur Kammer wird ein Kunststoffkasten mit Notthermostat geliefert, der am Luftaustritt aus der Wärmetauscherkammer montiert wird. Der Thermostat ist bereits werkseitig montiert.
• Der öffnende Notthermostat ist nicht selbsttätig rückstellend; seine erneute Aktivierung erfordert einen manuellen Reset.
• Der Kontakt des Notthermostats muss in die Versorgungsphase des Brenners eingebunden werden, damit er dessen Abschaltung in jedem Zustand des Brenners, auch im Störungsfall, sicherstellt.
• Der Notthermostat wird in einem Kunststoffgehäuse mit der Kennzeichnung RTH geliefert.
• Der Erhitzer ist mit einer Klemme für den Schutzpotentialausgleich gemäß ČSN 32 2000-4.41 ausgestattet.
• Beim Notthermostat ist es unbedingt erforderlich, die Klemme „Erde“ mit dem PE-Leiter zu verbinden, damit der Einfluss eventuell in den Thermostatfühler induzierter Spannungen vermieden wird.
Lieferung mit MSR-System MANDÍK:
• Zu der oben beschriebenen Sicherheitsausstattung kommt die Funktion eines Betriebs-, Öffner- und rückstellbaren Thermostats hinzu, die der Regler mithilfe des Abgasfühlers sicherstellt.
• Die Regelung sorgt für das Einschalten des Ventilators und dessen Nachlauf (Abkühlung der Brennkammer) nach dem Ausschalten des Brenners.
A: Position des Notthermostats RTH.
Beschreibung des Thermostatbetriebs:
• Im Betrieb ist insbesondere das Auslösen des Notthermostats zu überwachen. Wird die am Notthermostat auf 90°C eingestellte Höchsttemperatur überschritten, wobei der Thermostat hinter dem Wärmetauscher in Luftstromrichtung angeordnet ist, wird der Brenner ausgeschaltet und verriegelt. Damit ein neuer automatischer Start des Brenners möglich ist, muss die Auslösung am Notthermostat zurückgesetzt werden. Zwischen dem Zeitpunkt der Brennerverriegelung und der Entriegelung des Notthermostats muss die Temperatur unter den am Notthermostat eingestellten Wert sinken. Voraussetzung für das erneute Starten des Erhitzers ist die Beseitigung der Ursache der Überhitzung.
• Bei einem Ausfall der Netzversorgungsspannung (während des Brennerbetriebs) steigt die Temperatur aufgrund der im Wärmetauscherraum gespeicherten Wärme und der Funktionsunfähigkeit des Ventilators an. Überschreitet die Temperatur den am Notthermostat eingestellten Wert, öffnet dieser und trennt die Brennerversorgung. Bei einem kurzzeitigen Ausfall muss gewartet werden, bis der Ventilator die Kammer abgekühlt hat; erst danach darf ein manueller Reset durchgeführt werden.
• Nach fachgerechter Inbetriebnahme dürfen die eingestellten Parameter der Anlage im Interesse eines störungsfreien Betriebs nicht mehr verändert werden.
• Regelung des Luftvolumenstroms über den Wärmetauscher
Wenn die Heizkammer mit einem Bypass-Teil ausgestattet ist, muss der optimale Luftvolumenstrom über den Wärmetauscher geregelt werden. Die Nennwerte des Luftvolumenstroms und des Druckverlusts des Wärmetauschers sind in der technischen Spezifikation des Geräts angegeben.
Die Erhitzerkammer ist standardmäßig mit Druckabnahmen und einem Regler zur Regelung eines konstanten Luftvolumenstroms über den Wärmetauscher ausgestattet, siehe Abbildung unten. Als Regler wird ein Differenzdrucksensor mit digitalem Ausgang 0-10V und einem Bereich von 0..500 Pa verwendet.
Der Stellantrieb der Bypass-Klappe muss eine stetige Regelung haben, damit seine stufenlose Ansteuerung durch den Drucksensor am Erhitzer sichergestellt werden kann. Der Sensor hält den vorgeschriebenen konstanten Luftvolumenstrom entsprechend dem Druckverlust am Kessel ein und leitet einen etwaigen Luftüberschuss durch den Bypass. Falls der Stellantrieb nicht installiert ist oder nicht zum Lieferumfang gehört, muss sichergestellt werden, dass die Regelung die Bypass-Klappe in der oben beschriebenen Weise ansteuert.
A: Drucksonde vor dem Wärmetauscher
B: Drucksonde hinter dem Wärmetauscher
C: Konstantdruckregler
D: Luftstromrichtung
Die Elektroinstallation muss von einem Fachunternehmen durchgeführt werden; eine elektrische Prüfung gemäß den geltenden rechtlichen und technischen Vorschriften des Landes, in dem der Wärmetauscher in Betrieb genommen wird, ist sicherzustellen.
Der elektrische Anschluss des Brenners des Erhitzers, des Notthermostats, des Heizelements der Brennerabdeckung und der Steckdose ist in Anhang E. ELEKTRISCHE VERDRAHTUNG DES GASHEIZERS PECÍN oder in der beigefügten Dokumentation „Měření a regulace KJ MANDÍK“ angegeben, sofern das MSR-System Bestandteil der Lieferung ist.
Die Dokumentation des Brenners liegt der Brennerverpackung bei.
Der Stellantrieb der Bypass-Klappe kann, sofern er Bestandteil der Lieferung ist, auf Wunsch bereits werkseitig montiert sein. Andernfalls ist die empfohlene Montage in Abschnitt 5.28 MONTAGE DER STELLANTRIEBE beschrieben. Die elektrische Verdrahtung der Stellantriebe ist im Dokument „Installations- und Betriebshandbuch für das MSR-System“ beschrieben.
Betrieb des Gas-/Öl-Lufterhitzers:
Der Gas-/Öl-Lufterhitzer darf nicht in explosionsgefährdeter Umgebung aufgestellt werden.
ACHTUNG: Der Brenner darf nicht eingeschaltet werden, wenn nicht der gleichzeitige Betrieb des Ventilators sichergestellt ist!
Die Luftströmung durch den Gasheizer muss unbedingt sichergestellt werden, d. h. zuerst ist der Ventilator einzuschalten und entsprechend seiner Anlaufzeit das Erreichen des normalen Betriebspunkts abzuwarten. Erst nach Erreichen dieses Zustands darf der Brenner eingeschaltet werden. Ebenso ist nach dem Ausschalten des Brenners ein Ventilatornachlauf von mindestens 5 Minuten sicherzustellen, damit eine ausreichende Abkühlung des Wärmetauschers gewährleistet ist.
Die Oberflächentemperatur des Wärmetauschers des Gasheizers überschreitet während des Betriebs die sichere Berührungstemperatur von 60°C deutlich. Vor Beginn jeglicher Eingriffe oder Arbeiten an der Kammer ist abzuwarten, bis der Wärmetauscher ausreichend abgekühlt ist!
Bei Außenaufstellung des Erhitzers wird für die ordnungsgemäße Funktion des Kondensatablaufs im Winter empfohlen, ihn mit einer geeigneten Beheizung, z. B. einem Heizkabel, auszustatten.
| __________________ | __________________ | ||
|---|---|---|---|
| Auftragsnummer: | Nutzer: | ||
| Datum: | Inbetriebnehmer: | ||
| Projektname: | |||
| Seriennummer: | |||
| Adresse: | |||
| Datum des ersten Starts: | Position: |
Arbeiten für Gasheizkammern - GHM/PECÍN
| Nummer | Beschreibung der Servicetätigkeit | Tätigkeit durchgeführt | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.01 | Kontrolle der Sauberkeit und Unversehrtheit des Gasheizers und Nachziehen der Serviceabdeckung des Wärmetauschers. | ||||
| 1.02 | Kontrolle der freien Drehbarkeit der Bypass-Klappe. | ||||
| 1.03 | Kontrolle der Belastung der Stutzen aller Anschlüsse - keine Bauteile dürfen die Anschlussstutzen belasten. | ||||
| 1.04 | Kontrolle der Ausführung und Vollständigkeit des Abgaswegs, Kontrolle der Ausführung der Kondensatabläufe. | ||||
| 1.05 | Kontrolle der Befestigung des Brenners am Flansch des Erhitzers. | ||||
| 1.06 | Kontrolle des Typenschilds des Brenners; die Brennerleistung muss dem Leistungsbereich des Erhitzers entsprechen. | ||||
| 1.07 | Kontrolle des Brenners und des Gasanschlusses gemäß der Aufstellung der erforderlichen Kontrollen im Brennerhandbuch. |
Arbeiten für Gasheizkammern - GHM/PECÍN - MaR
| Nummer | Beschreibung der Servicetätigkeit | Tätigkeit durchgeführt | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.15 | Kontrolle des Schalters der Leistungszuleitung und der vorgeschriebenen Absicherung. | ||||
| 1.16 | Kontrolle des richtigen elektrischen Anschlusses der elektrischen Brennerzuleitung gemäß der beigefügten Brennerdokumentation und den Typenschildwerten. | ||||
| 1.17 | Kontrolle des Anschlusses und Funktionsprüfung des Notthermostats für den thermischen Schutz des Erhitzers PECÍN. | ||||
| 1.20 | Kontrolle der Verdrahtung gemäß der Anforderung an die elektromagnetische Verträglichkeit, sofern gefordert. | ||||
| 1.21 | |||||
| 1.22 |
Spezielle Tätigkeiten:
| Nummer | Beschreibung der Servicetätigkeit | Tätigkeit durchgeführt | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.24 | |||||
| 1.25 | |||||
| 1.26 | |||||
| 1.27 |
| In....................am.................... | |||
| ______________________ | ______________________ | ||
| Stempel und Unterschrift des Servicetechnikers: | Stempel und Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters des Anlagenbetreibers | ||
| ______________________ | ______________________ | ||
| Nachname und Nummer des Servicetechnikers in Druckschrift | Nachname des bevollmächtigten Vertreters des Betreibers in Druckschrift. |
*Wert nur eintragen, wenn eine Größe gemessen werden muss.
Beim ersten Start wird insbesondere Folgendes kontrolliert:
Gasheizer Pecín:
• Richtige Einstellung und Betrieb des Brenners (Menge der Verbrennungsluft, Menge des zugeführten Gases, Dichtheit des Brenneranschlusses an den Wärmetauscher, Dichtheit der Armaturen der Gasstrecke und des Gasanschlusses, ...) - immer durch einen Fach-Servicetechniker des Brennerherstellers
• Optimale Abgastemperatur — sie sollte 200°C nicht überschreiten
• Die Luft hinter dem Wärmetauscher überschreitet +45°C nicht
• Richtige Drehrichtung der Bypass-Klappe bzw. Umschaltung des Schalters des Stellantriebs, siehe Abschnitt 5.28 MONTAGE DER STELLANTRIEBE
Detaillierte Betriebsanweisungen sowie Wartungs- und Serviceverfahren sind in den folgenden Abschnitten und ferner bei den einzelnen Teilen des Geräts angegeben.
| SERVICE- UND WARTUNGSARBEITEN | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kontrolltätigkeit | Gerät in Betrieb J/N* | Art der Wartung/Behebung | Intervalle (Monate) | |||||
| GASHEIZER PECÍN | 1 | 3 | 6 | 12 | ||||
| 01. | Kontrolle des Zustands des Wärmetauschers (Beschädigung, Korrosion). | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 02. | Kontrolle der äußeren Verschmutzung des Wärmetauschers. | N | Reinigung | ✓ | ||||
| 03. | Kontrolle der inneren Verschmutzung des Wärmetauschers - Abgasweg. | N | Reinigung | ✓ | ||||
| 04. | Kontrolle des Gasanschlusses. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 05. | Kontrolle des Zustands und der richtigen Funktion des Brenners - immer durch einen Servicetechniker des Brennerherstellers. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 06. | Kontrolle der Funktion der Beheizung der Brennerabdeckung bei Außeninstallation. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 07. | Kontrolle der Funktion des Notthermostats. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 08. | Kontrolle des Zustands und der Durchgängigkeit der Abgasabführung des Erhitzers. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 09. | Kontrolle der Funktion des Kondensatablaufs aus der Abgasabführung. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 10. | Kontrolle der freien Drehbarkeit der Bypass-Klappe. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 11. | Kontrolle der Verschmutzung der Bypass-Klappe. | N | Reaktivierung | ✓ |
* Betriebszustand des Geräts bei der Durchführung der Kontrolle
Die Oberflächentemperatur des Erhitzers und der Abgasleitung überschreitet während des Betriebs die sichere Berührungstemperatur von 60°C deutlich. Vor Beginn jeglicher Eingriffe oder Arbeiten an der Kammer ist abzuwarten, bis der Wärmetauscher, die Abgasleitung und die Kammer ausreichend abgekühlt sind!
Die Blätter der geöffneten Klappe müssen gegen selbsttätiges oder unbeabsichtigtes Schließen gesichert werden. Niemals Gliedmaßen zwischen die Blätter einer geöffneten Klappe stecken; es besteht die Gefahr schwerer Verletzungen!
Wir kontrollieren den Zustand und die Verschmutzung des Wärmetauschers und reinigen ihn bei Bedarf mit einem Staubsauger.
Wir kontrollieren Verschmutzung, eventuelle Beschädigungen und Beweglichkeit der Klappenblätter. Eventuelle Staubablagerungen entfernen wir mit einem Staubsauger; die Oberfläche der Klappenblätter kann anschließend zusätzlich mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Die Kunststoffzahnräder der Klappen bestehen aus einem Material, das keine zusätzliche Schmierung erfordert.
Bei Klappen mit Gestänge schmieren wir die erforderlichen Stellen des Hebelgetriebes mit Schmierspray.
Wir kontrollieren Zustand und Funktion der Kondensatabläufe aus dem Wärmetauscher und aus der Abgasleitung und prüfen die Durchgängigkeit des Ablaufs und ggf. des nachfolgenden Siphons; bei Bedarf reinigen und Wasser nachfüllen. Beim Gasanschluss und bei der Abgasleitung kontrollieren wir auch außerhalb der genau vorgeschriebenen Prüffristen deren Dichtheit und Funktion.
Zur Geltendmachung der Garantie dürfen Servicearbeiten am Brenner nur durch einen Servicetechniker des Brennerherstellers oder einen beauftragten Servicetechniker des Brennerherstellers durchgeführt werden.
Zur Geltendmachung der Garantie dürfen Servicearbeiten am Wärmetauscher (Reinigung des Rohrbündels usw.) nur durch einen Servicetechniker der Firma MANDÍK, a.s. oder einen beauftragten Servicetechniker der Firma MANDÍK, a.s. durchgeführt werden.
Zur Geltendmachung der Garantie dürfen Servicearbeiten am Schornsteinsystem der Abgasabführung nur durch ein Fachunternehmen durchgeführt werden.
Die Wartung des Brenners und der Armaturen der Gasstrecke richtet sich nach den Anweisungen im Handbuch und in der technischen Dokumentation des Herstellers, die der Brennerverpackung beiliegen und anschließend am Betriebsort der Feuerungsanlage aufzubewahren sind.
Bei der Wartung des Wärmetauscherteils kontrollieren wir immer mindestens einmal vor Beginn der Heizperiode das Nachziehen des Brennerflansches und des Brenners. Nach dem Abnehmen der Abdeckung des Rohrbündels drehen wir die Abgasturbulatoren, damit sich Ablagerungen lösen; bei Bedarf entnehmen wir die Turbulatoren und fegen die Rohre aus. Nach der Kontrolle und einem eventuellen Austausch der Dichtung der Abdeckung setzen wir diese wieder auf den Wärmetauscher und ziehen die Schrauben fest.