Die Kammer enthält einen rotierenden regenerativen Luft-Luft-Wärmetauscher.
Die Kammer ist werkseitig standardmäßig mit einem rotierenden regenerativen Wärmetauscher ausgestattet.
Die Kammer ist werkseitig standardmäßig mit einem Getriebeantrieb und einem Rotorriemen ausgestattet.
Der Elektromotor des Antriebs darf nur mit einem Frequenzumrichter gestartet werden, der gemäß den Typenschildwerten des Elektromotors eingestellt ist, und nur mit ausreichender Anlaufzeit. Die Einstellung der Frequenzumrichter ist im Dokument „Montage- und Betriebsanleitung für das MaR-System“ detailliert beschrieben.
Die Betriebsfrequenz ist werkseitig durch die Gesellschaft MANDÍK, a.s. eingestellt. Die Einstellung der Parameter des Frequenzumrichters ist in der dem Gerät beigefügten Dokumentation und auf dem Typenschild der Kammer angegeben.
Der Schaltplan des Elektromotors und des Frequenzumrichters, sofern dieser Bestandteil der Lieferung ist, ist in Anhang G. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES ROTATIONS-WÄRMETAUSCHERS oder in der beigefügten Dokumentation „Messung und Regelung der MANDÍK-LT-Geräte“ angegeben, sofern das MaR-System Bestandteil der Lieferung ist.
Wenn der Frequenzumrichter nicht Bestandteil der Lieferung ist, müssen dessen Anschluss und Inbetriebnahme gemäß den Anweisungen des Herstellers des Frequenzumrichters und des Herstellers des rotierenden Wärmetauschers erfolgen. Die Betriebsfrequenz muss so eingestellt werden, dass die Drehzahl des Rades im optimalen Verhältnis von Leistung zur gegebenen Antriebskonfiguration steht. Das Optimum liegt üblicherweise bei etwa 12 U/min; die Frequenz des Frequenzumrichters ist entsprechend anzupassen. Die Frequenz muss jedoch im Bereich von 18-85 Hz liegen, andernfalls kann es zu einer Beschädigung des Motors bzw. des Wärmetauscherrades kommen.
Die Einstellung der optimalen Raddrehzahl – der Betriebsfrequenz des rotierenden Wärmetauschers – ist in den technischen Bedingungen oder in den Montage- und Betriebsvorschriften des jeweiligen Wärmetauscherherstellers angegeben.
Beim Betrieb des rotierenden Wärmetauschers darf die Geschwindigkeit der geförderten Luftströmung am Wärmetauscher den vom Hersteller empfohlenen Wert von 4 m/s nicht überschreiten. Der Druckverlust auf der Zuluft- oder Abluftseite darf den theoretischen Wert, der aus der im Auslegungsprogramm AHUMAN der Gesellschaft MANDÍK, a.s. erstellten technischen Spezifikation hervorgeht, nicht um mehr als 15 % überschreiten. Bei Überschreitung dieser empfohlenen Werte kann es zu einer Beschädigung des Wärmetauscherrotors kommen; der Hersteller gewährt daher für ein solches Produkt keine Garantie.
Für die Führung der Leistungskabel ist die Kammer standardmäßig mit Kabelverschraubungen für den Anschluss des Elektromotors und des Frequenzumrichters ausgestattet, deren Dimension dem jeweiligen elektrischen Leistungsbedarf des Elektromotors entspricht.
Der Zugang zum Anschluss der Elektromotoren ist in der folgenden Abbildung dargestellt:
A: Servicepaneel der Kammer für den Zugang zum Antrieb der Wärmerückgewinnung. Das Paneel kann mit einem Innensechskantschlüssel 5.0 mm demontiert werden.
B: Die Kammer ist standardmäßig mit einer Kabelverschraubung für den Anschluss des Antriebs der Wärmerückgewinnung ausgestattet.
| __________________ | __________________ | ||
|---|---|---|---|
| Auftragsnummer: | Benutzer: | ||
| Datum: | Inbetriebnehmer: | ||
| Projektname: | |||
| Seriennummer: | |||
| Adresse: | |||
| Datum der ersten Inbetriebnahme: | Position: |
Tätigkeiten für die Kammer der rotierenden Wärmerückgewinnung
| Nr. | Beschreibung der Servicetätigkeit | Durchführung der Tätigkeit | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.01 | Kontrolle der Sauberkeit und Unversehrtheit der Wärmeübertragungsfläche des Rotors. | ||||
| 1.02 | Kontrolle der korrekten Einstellung der Dichtprofile des Rotors – Umfangsdichtung und Dichtung an der Trennebene des Rotors. | ||||
| 1.03 | Kontrolle der Spannung des Antriebsriemens. | ||||
| 1.04 | Kontrolle der freien Drehbarkeit des Rotors. | ||||
| 1.05 | Falls der Rotor für den Transport gesichert ist, sind die Sicherungselemente zu demontieren. | ||||
| 1.06 | Kontrolle der Sauberkeit rotierender und fester Teile, die miteinander in Kontakt stehen (sorgfältige Reinigung insbesondere von Metallspänen und Sägemehl durchführen). | ||||
| 1.07 |
Tätigkeiten für die Kammer der Wärmerückgewinnung – MaR
| Nr. | Beschreibung der Servicetätigkeit | Durchführung der Tätigkeit | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.08 | Kontrolle der Montage und des Anschlusses des Stellantriebs der Klappe (Bypass-/Mischklappe) der Plattenwärmerückgewinnung gemäß den Montageanweisungen. | ||||
| 1.09 | Kontrolle der Montage des Differenzdruckschalters/digitalen Manometers gemäß den Montageanweisungen – Platten-/Rotationswärmerückgewinnung. | ||||
| 1.10 | Kontrolle des elektrischen Anschlusses und der Einstellung des Differenzdruckschalters/digitalen Manometers gemäß den Montageanweisungen – insbesondere Einstellung des Enddruckverlustes (Platten-/Rotationswärmerückgewinnung). | ||||
| 1.11 | Kontrolle des korrekten elektrischen Anschlusses des Rotorelektromotors gemäß der beigefügten Dokumentation und den Typenschildwerten. | ||||
| 1.12 | Kontrolle des Anschlusses des Frequenzumrichters, sofern dieser Bestandteil der Lieferung ist, gemäß der beigefügten Dokumentation. | ||||
| 1.13 | Kontrolle der Einstellung des Frequenzumrichters gemäß den Typenschildwerten des Rotorelektromotors. | ||||
| 1.14 | Kontrolle der Einstellung der Betriebsfrequenz des Frequenzumrichters gemäß der technischen Spezifikation des Geräts. | ||||
| 1.15 | Kontrolle des Anschlusses gemäß den Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit laut beigefügter Dokumentation, sofern gefordert. |
Spezielle Tätigkeiten:
| Nr. | Beschreibung der Servicetätigkeit | Durchführung der Tätigkeit | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.16 | |||||
| 1.17 | |||||
| 1.18 | |||||
| 1.19 |
| In....................am.................... | |||
| ______________________ | ______________________ | ||
| Stempel und Unterschrift des Servicetechnikers: | Stempel und Unterschrift des autorisierten Vertreters des Gerätebetreibers | ||
| ______________________ | ______________________ | ||
| Nachname und Nummer des Servicetechnikers in Blockschrift | Nachname des autorisierten Vertreters des Betreibers in Blockschrift. |
*Den Wert nur eintragen, wenn eine Größe gemessen werden muss.
Beim ersten Start wird insbesondere Folgendes kontrolliert:
Rotierender regenerativer Wärmetauscher:
• Freier Lauf des Rotors
• Korrekte Drehrichtung gemäß Richtungspfeil; gegebenenfalls zwei Phasen im Klemmenkasten des Elektromotors vertauschen
• Ausreichende Riemenspannung und kein Durchrutschen der Antriebsriemenscheibe
• Ordnungsgemäße Funktion der Dichtprofile des Rotors
• Messung der Stromaufnahme des Elektromotors — sie darf die Typenschildwerte nicht überschreiten
• Die Geschwindigkeit der geförderten Luftströmung am Wärmetauscher darf den empfohlenen Wert von 4 m/s nicht überschreiten
• Der Druckverlust auf der Zuluft- oder Abluftseite darf den in der technischen Spezifikation angegebenen theoretischen Wert nicht um mehr als 15 % überschreiten
Detaillierte Betriebsanweisungen sowie Wartungs- und Serviceverfahren sind in den folgenden Abschnitten und außerdem bei den einzelnen Teilen des Geräts angegeben.
Vor Beginn jeglicher Eingriffe oder Arbeiten an der Kammer ist abzuwarten, bis das Wärmetauscherrad vollständig zum Stillstand gekommen ist. Außerdem muss verhindert werden, dass der Ventilator selbsttätig oder versehentlich durch eine andere Person gestartet wird!
Kontrolliert werden Zustand und Verschmutzung, Beweglichkeit des Rades und sein Seitenspiel, Lagergeräusche, Riemenspannung und Zustand der Dichtung des Wärmerückgewinnungsrades.
Weiterhin werden der Zustand des Elektromotors und des Getriebes kontrolliert. Verschmutzungen aus der Kammer (Riemengrat, Abrieb von der Riemenscheibe, Staub) werden mit einem Staubsauger entfernt und die Oberflächen mit einem feuchten Tuch abgewischt.
Verschmutzungen der Speichermasse des Laufrades werden durch Ausblasen mit Luft, Dampf oder mit einem Heißwasser-Druckreiniger entfernt. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass die Lamellen des Wärmetauschers nicht verformt werden. Aus diesem Grund dürfen für die Reinigung keine Hochdruckgeräte verwendet werden, weder mit Wasser noch mit Luft. Der Wasser- oder Luftstrahl ist stets senkrecht auf die Speicherfläche des Wärmetauschers zu richten.
Ein mögliches Durchrutschen des Riemens für den Antrieb des Wärmerückgewinnungsrades ist zu kontrollieren.
Die Position und der Zustand der beweglichen Dichtung des Wärmerückgewinnungsrades werden geprüft, und erforderliche Korrekturen werden an den Stellen vorgenommen, an denen die Dichtung weiter vom Rad entfernt ist. In jedem Fall ist ein direkter Kontakt zwischen Rad und Dichtung zu vermeiden.
Am Getriebe und am Elektromotor werden Lagergeräusche, eine mögliche übermäßige Erwärmung, Vibrationen und die Unversehrtheit der leitenden Potentialausgleichsverbindung zum Kammerrahmen kontrolliert. Bei der Wartung wird der Motorstrom gemessen und die Spannung kontrolliert. Die Befestigung des Elektromotors am Spannsockel sowie sämtliche Schraubverbindungen an der Riemenspanneinrichtung werden kontrolliert.
| TÄTIGKEITEN FÜR SERVICE UND WARTUNG | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kontrolltätigkeit | Gerät in Betrieb J/N* | Service-/Abhilfemaßnahme | Intervalle (Monate) | |||||
| ROTIERENDER REGENERATIVER WÄRMERÜCKGEWINNER | 1 | 3 | 6 | 12 | ||||
| 01. | Kontrolle der Unversehrtheit der Wärmeübertragungsfläche des Rotors. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 02. | Kontrolle der Sauberkeit der Wärmeübertragungsfläche des Rotors. | N | Reinigung | ✓ | ||||
| 03. | Kontrolle der freien Drehung des Rotors. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 04. | Kontrolle der Spannung des Rotorantriebsriemens. | N | Reparatur/Reinigung | ✓ | ||||
| 05. | Kontrolle des Zustands und der korrekten Einstellung der Dichtelemente des Rotors – Umfangs- und Querdichtung. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 06. | Kontrolle des Anschlusszustands des Antriebselektromotors – Nachziehen der Kabel im Klemmenkasten. | N | Reparatur | ✓ | ||||
| 07. | Kontrolle des Zustands und der Funktion der Einrichtung bei minimaler und maximaler Drehzahl. | N | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 08. | Kontrolle der max. Strömungsgeschwindigkeit der Luft von 4 m/s über den Wärmetauscher. | J | Reparatur/Austausch | ✓ | ||||
| 09. | Kontrolle des max. Druckverlustes des Wärmetauschers von 250 Pa oder max. +15 % gegenüber dem in der technischen Spezifikation angegebenen Wert. | J | Reparatur/Austausch | ✓ |
* Betriebszustand des Geräts bei Durchführung der Kontrolle