Die Kammer enthält ein Ventilatoraggregat – ein freilaufendes Laufrad mit rückwärts gekrümmten Schaufeln und Elektromotor.
Die Ventilatorkammer wird standardmäßig werkseitig mit dem Aggregat ausgestattet.
Das Aggregat ist statisch und dynamisch ausgewuchtet (Schwingstärke kleiner als 2,8 mm/s gemäß DIN ISO 14694), daher ist kein zusätzliches Auswuchten erforderlich.
Zum Antrieb der Ventilatoren werden zwei Arten von Elektromotoren verwendet:
• Drehstrom-Asynchronmotoren mit Käfigläufer werden mit einer Spannung von 3x400V/50Hz versorgt. Bei der Nennangabe auf dem Motorschild 230V D / 400V Y 50 Hz wird der Motor in Sternschaltung angeschlossen, bei der Angabe 400V D / 690V Y 50 Hz wird der Motor in Dreieckschaltung angeschlossen. Alle erforderlichen Informationen sind auf dem Motorschild und auf dem Deckel des Klemmenkastens angegeben. Es wird empfohlen, die Motoren über einen Frequenzumrichter zu versorgen, der entsprechend den Typenschildwerten des Elektromotors und mit ausreichender Anlaufzeit eingestellt ist. Bei der Versorgung des Motors über einen Frequenzumrichter können in den Versorgungskabeln elektromagnetische Störungen entstehen. Für die Verbindung zwischen Motor und Frequenzumrichter müssen daher abgeschirmte Kabel verwendet und die Hinweise in der technischen Dokumentation des Frequenzumrichters eingehalten werden.
• EC-Motoren sind elektronisch kommutierte dreiphasige Synchronmotoren. Sie verfügen über einen integrierten Spannungswandler, der die Motordrehzahl über ein elektrisches Signal steuert. Alle Steuer- und Schutzfunktionen sind in der im Ventilatormotor befindlichen Steuereinheit integriert – angeschlossen werden lediglich die Versorgung 1~230V/50Hz oder 3~400V/50Hz und das Steuersignal 0-10V. Alle erforderlichen Informationen sind auf dem Motorschild angegeben. EC-Motoren erreichen bei kleinen Abmessungen eine relativ hohe Leistung und Dynamik und zeichnen sich durch einen leisen und gleichmäßigen Lauf aus.
Bei Versorgung des Elektromotors über einen Frequenzumrichter müssen die Thermistorklemmen an die entsprechenden Klemmen des Frequenzumrichters angeschlossen werden, sofern der Frequenzumrichter korrekt eingestellt ist.
Die Parametereinstellung des Frequenzumrichters ist in der der Einheit beigefügten Dokumentation angegeben.
Das Anschlussschema der AC- und EC-Elektromotoren ist auf den Deckeln der Klemmenkästen der Elektromotoren angegeben. Die typische Verdrahtung der AC- und EC-Elektromotoren ist in Anlage C. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DER ELEKTROMOTOREN angegeben.
Bei Lieferung des MSR-Systems ist die konkrete Verdrahtung der Elektromotoren bzw. Frequenzumrichter in der beigefügten Dokumentation „Messung und Regelung der MANDÍK KJ“ angegeben.
Die Kammer ist auf Anforderung, sofern Bestandteil der Lieferung, standardmäßig mit einem Service-Sicherheitsschalter ausgestattet. Andernfalls ist die empfohlene Montage im Dokument „Installations- und Betriebsanleitung für das MSR-System“ angegeben.
Das elektrische Anschlussschema des Serviceschalters ist in ANLAGE J. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES SERVICESCHALTERS / SERVICESCHALTERS MIT FREQUENZUMRICHTER angegeben.
Wenn der elektrische Anschluss des MSR-Systems gemäß der Richtlinie 2004/108/EG – elektromagnetische Verträglichkeit (Wohnbereich – Störfestigkeit und Emissionen, Industriebereich – Störfestigkeit und Emissionen) gefordert ist, sind die empfohlenen Verfahren in Anlage D. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS GEMÄSS RICHTLINIE 2004/108/EG – EMV dieses Handbuchs angegeben.
Zur Führung der Leistungsleiter ist die Ventilatorkammer standardmäßig mit Kabelverschraubungen für den Anschluss des Elektromotors und des Frequenzumrichters ausgestattet, deren Dimensionierung der jeweiligen elektrischen Leistungsaufnahme des Elektromotors entspricht.
Die Ventilatorkammer muss bei einer Konfiguration der Einheit vom Typ M40/P40 und größer mit einem Sicherheitselement ausgestattet sein, um einen übermäßigen Überdruck hinter der Ventilatorkammer zu verhindern und so eine Beschädigung der Kammern oder eine Gefährdung der Gesundheit von Personen zu vermeiden, die sich in der Nähe der Ventilatorkammer oder anderer dahinter befindlicher Kammern aufhalten.
Als Sicherheitselement wird ein Differenzdruckmanometer, z. B. HK-Instruments PS4500, mit ausreichender Schutzart (IP65) empfohlen, wenn es im Außenbereich installiert wird.
Das Differenzdruckmanometer muss so in das MSR-System eingebunden werden, dass beim Überschreiten des Schaltwertes (Öffnen des Kontakts) der Ventilatorbetrieb abgeschaltet wird. Der Schaltdruckwert muss auf + 2000 Pa eingestellt werden (d. h. Überdruck hinter dem Ventilator gegenüber dem atmosphärischen Druck).
Wenn die Einheit mit dem MSR-System Mandík bestellt wird, ist das Differenzdruckmanometer Bestandteil der Lieferung und der Zeichnungsdokumentation des MSR-Systems. Je nach gewählter Beilegung/Montage der Komponenten des MSR-Systems ist das Manometer entweder zusammen mit den übrigen Elementen des MSR-Systems verpackt oder an der Kammer montiert.
Das elektrische Anschlussschema ist in ANLAGE I. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES SICHERHEITS-DIFFERENZDRUCKMANOMETERS FÜR HOHEN VENTILATORÜBERDRUCK angegeben
Die Ventilatorkammer ist standardmäßig mit einer Druckentnahmestelle für die einfache Installation des Differenzdruckmanometers ausgestattet. Die Anordnung ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
A: Sicherheits-Differenzdruckmanometer gegen Ventilatorüberdruck
B: Druckentnahmesonde für das Differenzdruckmanometer
Liste der Servicetätigkeiten vor dem Start der Klimaanlageneinheit Mandík
| __________________ | __________________ | ||
|---|---|---|---|
| Auftragsnummer: | Betreiber: | ||
| Datum: | Inbetriebnehmer: | ||
| Projektname: | |||
| Seriennummer: | |||
| Adresse: | |||
| Datum des ersten Starts: | Position: |
Tätigkeiten für Ventilatorkammern – freilaufendes Laufrad
| Nr. | Beschreibung der Servicetätigkeit | Tätigkeit durchgeführt | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.01 | Kontrolle, ob das Aggregat gemäß der technischen Spezifikation der Einheit eingebaut ist. | ||||
| 1.02 | Kontrolle der korrekten mechanischen Installation des Ventilators (Anziehen aller Schrauben usw.). | ||||
| 1.03 | Kontrolle des Zustands der Schwingungsdämpfer des Aggregats – keine Verformung, Versetzung usw. | ||||
| 1.04 | Kontrolle der Unversehrtheit der flexiblen Einlage des Ventilators. | ||||
| 1.05 | Kontrolle der freien Drehbarkeit des Laufrads. | ||||
| 1.06 | Kontrolle der Sauberkeit von Laufrad und Kammer. | ||||
| 1.07 | Kontrolle des Zustands der Erdungsverbindungen. | ||||
| 1.08 | Kontrolle der korrekten Drehrichtung gemäß Richtungspfeil – durch kurzes Einschalten des Elektromotors. | ||||
| 1.09 | Kontrolle des Ventilatorlaufs ohne übermäßige Geräusche. Andernfalls muss das Aggregat statisch und dynamisch ausgewuchtet werden. | ||||
| 1.10 | Das Motor- und Ventilatoraggregat darf nicht im Bereich von Resonanzdrehzahlen und deren Vielfachen betrieben werden. Bei der Inbetriebnahme müssen diese Resonanzdrehzahlen ermittelt und der Betrieb in diesen Bereichen anschließend durch Einstellung des Frequenzumrichters ausgeschlossen werden. | ||||
| 1.11 | |||||
| 1.12 | |||||
| 1.13 |
Tätigkeiten für Ventilatorkammern – MSR
| Nr. | Beschreibung der Servicetätigkeit | Tätigkeit durchgeführt | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.14 | Kontrolle des korrekten elektrischen Anschlusses des Elektromotors des Aggregats gemäß der beigefügten Dokumentation und den Typenschildwerten des Elektromotors. | ||||
| 1.15 | Vor dem ersten Start des Ventilators muss der Isolationswiderstand des Elektromotors gemessen werden, um eine mögliche Beschädigung zu vermeiden. | ||||
| 1.16 | Kontrolle des Anschlusses des Frequenzumrichters, sofern vorhanden, gemäß der beigefügten Dokumentation. | ||||
| 1.17 | Kontrolle der Einstellung des Frequenzumrichters gemäß den Typenschildwerten des Elektromotors des Aggregats. | ||||
| 1.18 | Kontrolle der Einstellung der Betriebsfrequenz des Frequenzumrichters gemäß der technischen Spezifikation der Einheit. | ||||
| 1.19 | Kontrolle des Anschlusses gemäß den Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit entsprechend der beigefügten Dokumentation, sofern gefordert. | ||||
| 1.20 | Kontrolle des Anschlusses der Drucksonden zur Messung des Differenzdrucks gemäß den Montageanweisungen. | ||||
| 1.21 | Kontrolle des Anschlusses und Funktionsprüfung des Sicherheits-Differenzdruckmanometers gegen übermäßigen Überdruck. |
Spezielle Tätigkeiten:
| Nr. | Beschreibung der Servicetätigkeit | Tätigkeit durchgeführt | Gemessener oder eingestellter Wert | Bemerkung | |
|---|---|---|---|---|---|
| JA | NEIN | ||||
| 1.24 | |||||
| 1.25 | |||||
| 1.26 | |||||
| 1.27 |
| In....................am.................... | |||
| ______________________ | ______________________ | ||
| Stempel und Unterschrift des Servicetechnikers: | Stempel und Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters des Anlagenbetreibers | ||
| ______________________ | ______________________ | ||
| Nachname und Nummer des Servicetechnikers in Blockschrift | Nachname des bevollmächtigten Vertreters des Betreibers in Blockschrift. |
*Den Wert nur eintragen, wenn eine Größe gemessen werden muss.
Beim ersten Start der Einheit ist Folgendes zu kontrollieren:
Der Ventilator darf nicht bei geschlossenen Absperr- oder Regelklappen gestartet werden. Druckstöße, die bei Funktionsprüfungen von Brandschutz- oder anderen Klappen mit kurzer Stellzeit in die geschlossene Stellung entstehen, sind zu vermeiden.
Beim ersten Start wird insbesondere Folgendes kontrolliert:
• Messung der Stromaufnahme des Elektromotors — sie darf die Typenschildwerte
nicht überschreiten
Beim ersten Start und nach Durchführung der Tätigkeiten aus dem vorherigen Kapitel TÄTIGKEITEN BEI DER INBETRIEBNAHME ist der Luftvolumenstrom der Einheit gemäß der technischen Spezifikation zu kontrollieren bzw. die Drehzahl/Frequenz der Ventilatoren anzupassen.
CPV- und CPX-Einheiten:
-Die schnelle Einstellung der Leistung des Zu-/Abluftventilators ist in der Anlage WEB/HMI-BEDIENGERÄT POL871 angegeben.
-Das Starten der Einheit in den Betrieb (Betriebsmodus) ist in der Anlage HMI-BEDIENGERÄT POL871 oder BEDIENGERÄT POL822 angegeben
Zur Messung des Luftvolumenstroms des Ventilators bzw. seines Differenzdrucks ist die Ventilatorkammer mit Entnahmesonden ausgestattet; siehe folgende Abbildung.
A: Aufkleber mit k-Faktoren der einzelnen Ventilatorlaufräder zur Berechnung des Luftvolumenstroms [m³/h] auf Grundlage des gemessenen Differenzdrucks [Pa].
B: Sonden zur Messung des Differenzdrucks des Ventilators
CPV- und CPX-Einheiten:

A: Sonde des Zuluftventilators zur Messung des Differenzdrucks.
B: Sonde des Abluftventilators zur Messung des Differenzdrucks.

A: Sonde des Zuluftventilators zur Messung des Differenzdrucks.
B: Sonde des Abluftventilators zur Messung des Differenzdrucks.
BERECHNUNG DES LUFTVOLUMENSTROMS:
Nach der Messung des Differenzdrucks [Pa] wird der Luftvolumenstrom anhand des k-Faktors des jeweiligen Ventilators und der auf dem Ventilatoraufkleber angegebenen Formel berechnet.
Andernfalls kann der Luftvolumenstrom wie folgt berechnet werden:
k-Faktoren der freilaufenden Ventilatorlaufräder. Gültig für eine Luftdichte von 1.2 .
Formel zur Berechnung des Luftvolumenstroms .
k = k-Faktor (Tabelle oben), = gemessene Druckdifferenz [Pa]
Zur Beseitigung der Abweichung zwischen gemessenem Luftvolumenstrom und dem vom Projekt (technischer Spezifikation) geforderten Luftvolumenstrom wird die Arbeitsfrequenz [Hz] des Ventilators am Frequenzumrichter angepasst. Erhöhung der Frequenz = Erhöhung des Luftvolumenstroms und umgekehrt.
Bei Erhöhung der Belastung muss der vom Elektromotor des Ventilators aufgenommene Strom kontrolliert werden. Die Werte des Elektromotors dürfen seine Typenschildwerte nicht überschreiten.
Bei der Einregulierung müssen alle Klappen in maximal geöffneter Stellung sein.
Wenn der erforderliche Luftvolumenstrom nicht erreicht werden kann oder die Arbeitsfrequenz sehr deutlich erhöht/gesenkt wurde, ist dies ein Hinweis darauf, die Einheit (innere Verschmutzung, fremde örtliche Druckwiderstände) oder die Rohrleitungsstrecke (fremde örtliche Druckwiderstände, die geplante externe Druckverlusthöhe stimmt nicht mit der tatsächlichen Ausführung der Rohrleitung überein) usw. zu kontrollieren.
Das Protokoll über die Einregulierung der Einheit muss im entsprechenden Protokoll erfasst werden.
Die Ergebnisse der gemessenen Werte sind ausreichend, wenn die Abweichung der gemessenen Werte von den Werten in der technischen Spezifikation der Einheit ±10 % nicht überschreitet.
Bei einer Zu- und Ablufteinheit ist die Einregulierung der Luftvolumenströme stets entsprechend den durch das Projekt oder den Betriebsmodus des klimatisierten Raums vorgegebenen Druckverhältnissen durchzuführen — Gleichdruck-/Überdruck-/Unterdrucklüftung.
Das Einregulierungsprotokoll muss folgende Informationen enthalten:
• Identifikation der Anlage (Auftragsnummer, Seriennummer, Position im Projekt)
• Angaben zur Person, die die Einregulierung durchführt, einschließlich Unterschrift oder Stempel
• Nennparameter der Anlage (Luftvolumenströme, Strombelastung der Elektromotoren der Ventilatoren — Typenschildwerte)
• Verwendete Messgeräte
• Funktionsschema der Anlage, einschließlich Schema der Rohrleitungsstrecken mit Abmessungen und Beschreibung ihrer Teile (eingesetzte Elemente — Schalldämpfer, Filter usw., Regelklappen, Abzweigungen, Bögen usw.)
• Liste und Werte der Messpunkte
• Zeitplan des Einregulierungsablaufs (Start der Einheit, Abschalten der Einheit)
• Klimatische Bedingungen während des Anlagenbetriebs (Eintritts-/Austrittstemperaturen und Feuchten der Zu- und Abluft)
• Aufzeichnung über Betrieb und Zustand der einzelnen Teile der Einheit gemäß Absatz 7.1
• Aufzeichnung festgestellter Mängel
• Aufzeichnung über die Auswertung der Prüfung (Ergebnis, Datum usw.)
• Tabelle der gemessenen und eingestellten Werte der einzelnen Ventilatoren (Frequenz, Luftvolumenströme, Ströme)
Vor Beginn jeglicher Eingriffe oder Arbeiten an der Kammer ist abzuwarten, bis das Ventilatorlaufrad vollständig zum Stillstand gekommen ist. Außerdem muss ein selbsttätiges Anlaufen oder ein zufälliges Starten des Ventilators durch eine andere Person verhindert werden. Dazu dient der Sicherheitsschalter an der Vorder- oder Seitenwand der Einheit (je nach konkreter Anordnung der Einheit).
Am Ventilator ist die Sauberkeit des freilaufenden Laufrads zu kontrollieren; grober Staub ist mit einem Staubsauger zu entfernen, feiner Staub mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
Die Sauberhaltung des Ventilatorlaufrads ist sehr wichtig, insbesondere hinsichtlich der Erhaltung der bestmöglichen Auswuchtung. Etwaige Beschädigungen lackierter Oberflächen oder Korrosionsspuren sind zu behandeln und mit einem geeigneten Anstrich auszubessern.
Regelmäßig sind eine mögliche Unwucht (Vibrationen), die Befestigung des Laufrads an der Nabe und der Nabe an der Welle des Elektromotors zu kontrollieren. Weiterhin sind die Spaltbreite zwischen dem freilaufenden Laufrad und der Ventilatoransaugöffnung sowie das Anziehen aller Schraubverbindungen am Motor- und Ventilatoraggregat zu kontrollieren. Am Elektromotor sind Vibrationen, Lagergeräusche, mögliche übermäßige Erwärmung, das Anziehen der Klemmen im Klemmenkasten und die Unversehrtheit der leitfähigen Verbindung zum Kammerrahmen zu kontrollieren.
Bei der Wartung werden der Motorstrom gemessen sowie Spannung und Phasensymmetrie kontrolliert. Etwaige Oberflächenschäden sind auszubessern. Die korrekte Befestigung des Elektromotors am Sockel sowie sämtliche Schraubverbindungen am Sockel des Ventilatoraggregats sind zu kontrollieren. Ebenso ist die Funktion der Gummi-Schwingungsdämpfer unter dem Aggregat und deren Verankerung zu prüfen. Die periodische Kontrolle umfasst ferner die Prüfung der Dichtheit und Unversehrtheit der flexiblen Manschette an der Ventilatoransaugung sowie deren Reinigung.
Wenn der Ventilator mit einem Sicherheits-Differenzdruckmanometer ausgestattet ist, ist dessen korrekte Funktion durch eine Prüfmessung mit geeignetem Überdruck in der Kammer zu kontrollieren.
Detaillierte Betriebsanweisungen sowie Wartungs- und Serviceverfahren sind in den folgenden Abschnitten und ferner in den einzelnen Teilen der Einheit angegeben.
| SERVICE- UND WARTUNGSTÄTIGKEITEN | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kontrolltätigkeit | Einheit in Betrieb J/N* | Art des Service/der Behebung | Intervalle (Monate) | |||||
| VENTILATOREN MIT FREILAUFENDEM LAUFRAD | 1 | 3 | 6 | 12 | ||||
| 01. | Kontrolle der Sauberkeit und des Zustands des Laufrads und des inneren Teils der Kammer. | N | Reinigung | ✓ | ||||
| 02. | Kontrolle des freien Laufs des Laufrads. | N | Reparatur | ✓ | ||||
| 03. | Nachziehen der Kabel im Klemmenkasten des Elektromotors. | N | Reparatur | ✓ | ||||
| 04. | Kontrolle übermäßiger Schwingungen des Aggregats – das Aggregat darf keine sichtbaren Vibrationen aufweisen. | J | Reparatur | ✓ | ||||
| 05. | Für KJM: Kontrolle der Unversehrtheit der flexiblen Einlage des Ventilators. | J | Austausch | ✓ | ||||
| 06. | Für KJM: Kontrolle des Zustands des Schwingungsisolators des Aggregats. | J | Reparatur | ✓ | ||||
| 07. | Für KJM: Kontrolle der Funktion des Sicherheits-Differenzdruckmanometers gegen übermäßigen Überdruck (sofern der Ventilator damit ausgestattet ist). | J | Austausch | ✓ |
* Betriebszustand der Einheit während der Kontrolle