• Je nach Art und Größe der Einheit muss unter der Einheit ein freier Raum für das Öffnen der Türen ohne Hindernisse gewährleistet werden – bestimmt durch die Größe der spezifischen Türen der Einheit.
• Bei der Wahl des „Schiebesystem zur Türöffnung“ (siehe Zusätzliche Ausstattung und Konfiguration) ist eine minimale freie Höhe von 200 mm erforderlich.
• Für Servicearbeiten muss der Zugang zur Einheit im gesamten Grundrissbereich ermöglicht werden.
• Es muss auf die maximalen Abweichungen in der Horizontalität (0,5% ~ 0,3°) der Einheiten geachtet werden.
• Der Mindestabstand brennbarer Materialien von der Einheit beträgt 200 mm.

• Die zulässige Handhabung der Lagereinheiten ist in Sektion 4 angegeben.
• Auswahl geeigneter Befestigungen unter Berücksichtigung des Gewichts der Einheit.
• Die Einheit enthält insgesamt vier Aufhängungen mit Silentblöcken – der Abstand der Aufhängungen ist unten dargestellt.

A: äußere Länge der Einheit
B: äußere Breite der Einheit
C: Gewindestangen
• Die Einheiten müssen an fest gesicherten Gewindestangen aufgehängt werden. Zwischen den Aufhängungen der Einheit und den Gewindestangen müssen dämpfende/Silentblöcke platziert werden (siehe Bild unten).
• Gewindestangen und Muttern sind nicht Bestandteil der Lieferung. Es wird empfohlen, eine Unterlegscheibe unter der Mutter zu verwenden.
A: Gewindestange (max M12, nicht Bestandteil der Lieferung)
B: Aufhängung der Einheit
C: Silentblock (siehe Zeichnung/Bild Nr. …)
D: Mutter (nicht Bestandteil der Lieferung)
• Die maximale zulässige Abweichung in der Horizontalität beträgt 0,5% (0,3°)
• Es muss eine ausreichende Höhe unter der Einheit berücksichtigt werden (z. B. über abgehängten Decken) mindestens 200 mm, um eine ausreichende Höhe des Siphons zu gewährleisten, mit dem die Kammern zum Abführen von Kondensat ausgestattet sind, siehe Abschnitt 0 MONTAGE DER SIFONS.

• Die Nichteinhaltung der Stabilität oder Horizontalität des Untergrunds kann zu einer Verschlechterung der Funktion der Einheit bis hin zu deren Beschädigung führen, wie z. B. die Versetzung des Lüfterlaufrads gegenüber der Ansaugdüse, das Nichtschließen der Kamertüren usw.!
• Unten sind die minimal erforderlichen Abstände von der Einheit aufgeführt:

A: Vorderseite
B: Schaltschrank
C: Je nach Einheit
D: Länge der größten Tür +50 mm



Vor der Installation der Einheit sind die folgenden Schritte durchzuführen:
• Überprüfung der Installation der Einheit und der Stabilität der Gewindestangen – die Einheit ist an allen vier Punkten gesichert
• Die Einheit ist horizontal mit einer maximal zulässigen Abweichung (0,5% ~ 0,3°) gelagert
• Zwischen der Aufhängung und der Gewindestange sind dämpfende/Silentblöcke eingefügt
• Die Verpackungsfolie von der Einheit entfernen
• Eingelagerte Teile in der Einheit (Karton mit Zubehör, eventuell Regulierungsmodulen und anderem Zubehör) entnehmen und an einem sicheren, trockenen Ort aufbewahren
• Die Türen der Einheit sind mit einer Sicherheitsverriegelung gegen ungewolltes Öffnen ausgestattet

• Die Türverriegelung befindet sich NUR in der gekennzeichneten Reihe von Türhebeln (siehe Foto unten)
• Es wird empfohlen, die gekennzeichnete Reihe der jeweiligen Tür als ERSTE zu entriegeln
• Nach dem Entriegeln der Türhebel öffnen sich die Türen in die gesicherte Position; durch Anheben der Türen und Drücken des Sicherungsmechanismus können die Türen vollständig geöffnet werden


A: Drücken
B: Anheben

Der Anschluss der Einheit an die Luftkanäle ist für quadratische Auslässe nur mit dämpfenden Einsätzen möglich, die an jedem Zuluft/Abluftanschluss der Einheit montiert sind (verhindern die Übertragung von Vibrationen), für runde Auslässe nur mit runden Muffen mit Dichtungen, die an jedem Zuluft/Abluftanschluss montiert sind.
Das Luftkanalsystem muss spannungsfrei angeschlossen werden, d. h. es darf durch sein Gewicht nicht die dämpfenden Einsätze und damit die Einheit belasten.
Die Flanschverbindung zwischen dem Luftkanalsystem und dem dämpfenden Einsatz muss immer ordnungsgemäß abgedichtet sein.
Beschreibung der Zuluft/Abluftanschlüsse der Einheit:

| SUP – Zuluft in den Raum | ETA – Abluft aus dem Raum |
| EHA – Abluft in die Atmosphäre | ODA – frische Außenluft |

Der Ablass des Kondensats muss über einen Siphon mit ausreichender Wassertäule angeschlossen werden, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.
Ein im Unterdruck angeschlossener Siphon muss vor der Inbetriebnahme und nach längeren Stillständen immer mit Wasser gefüllt werden, damit das Kondensat abfließen kann.
Das Rohr hinter dem Siphon darf nicht direkt in das Abwassersystem münden.
Die Höhe der Einheit über dem Boden/Niveau muss immer an die erforderliche Höhe des Siphons angepasst werden.
Im Fall der Platzierung des Siphons im Freien muss dessen Leitung temperiert werden, z. B. mit einem elektrischen Heizkabel.
Die richtige Einstellung der Siphonhöhe gemäß dem Druckwert ist wie folgt:

A: Reinigungs-Einsatz
Kann für Unterdruck bis zu 2300 Pa verwendet werden.
H=P/10 (P = Druckwert, der in den technischen Spezifikationen der Einheit angegeben ist [Pa])

A: Anschluss des Siphons

Alle Rohre müssen unabhängig von den Wärmetauschern befestigt werden. Die Rohrleitungen der aktiven Flüssigkeiten dürfen durch ihr Gewicht und durch Temperaturdifferenzen keine Belastung auf die Blöcke der Einheit oder auf die Wärmetauscher ausüben. Die Anschlüsse müssen so ausgeführt werden, dass die Temperaturdilatation der Rohre keine übermäßige Belastung der Muffen verursacht.
Das Anziehen der Anschlüsse ist mit Hilfe von zwei Schlüsseln erforderlich. Andernfalls droht eine Verformung des Gewindes!
Das Entlüftungsventil, sofern nicht montiert, muss an der höchsten Stelle des Anschlusses für warmes/kalt Wasser sitzen.
Der Wärmetauscher wird immer im Gegenstrom angeschlossen!

A: Luftzufuhr

A: Luftzufuhr

Der kapillare Frostschutzthermostat ist Bestandteil der Einheit und ist bereits werksseitig montiert und in das MaR-System integriert.
Das Mischmodul zur Regelung der Wärmeleistung, sofern Bestandteil der Lieferung, ist in einem Karton enthalten.
Das Installations- und Wartungshandbuch ist im Lieferumfang des Mischmoduls enthalten. In diesem Handbuch finden Sie die notwendigen Informationen für eine sichere Montage, Inbetriebnahme und Wartung.
Das Wasser für die Wasserwärmetauscher darf keine Verunreinigungen enthalten, die zu Ablagerungen führen, insbesondere Korrosionsprodukte von Stahl- und Gusseisenteilen. Um das Entstehen dieser Verunreinigungen zu verhindern, muss chemisch behandeltes Wasser mit den Parametern gemäß ČSN 07 7401 verwendet werden.
Wasserstoffionen-Exponent pH 7 − 9
• Wasserhärte 1,0
• Chloridgehalt max. 30
Fosfatgehalt umgerechnet auf P2O5, min. 15 \text{mg}\ ⁄\ \text

Jegliche Eingriffe in den elektrischen Verteiler oder den Anschluss der beiliegenden Komponenten dürfen nur von qualifiziertem Personal gemäß der geltenden Verordnung des jeweiligen Staates durchgeführt werden, in dem die Einheit in Betrieb genommen wird!

Die einzelnen Komponenten der Einheit sind standardmäßig werksseitig bereits elektrisch mit den Klemmen des Reglers verbunden und getestet (Ventilatoren, Sensoren, Servoantriebe, Thermostate, Manostate, elektrischer Heizkörper usw.).
Zusätzlich müssen nur die beiliegenden Peripheriegeräte (Fernbedienung POL822, Touch-Panel, CO2-Sensor, Temperaturrohrsensor, Regelmodul usw.) angeschlossen werden. Alle Verdrahtungspläne sind in der beiliegenden Projektunterlage der Einheit „Messung und Regelung KJ MANDÍK“ angegeben.
Der Hauptstromanschluss der Einheit ist standardmäßig von der Baustelle gesichert. Nach dem Anbringen des Stromkabels durch die Durchführungen im Schaltschrank ist eine Verdrahtung an den Klemmen erforderlich. An der Seite des Schaltschranks befindet sich der Hauptschalter.
Für den Anschluss der beiliegenden Peripheriegeräte an die Klemmleiste verwenden Sie die vorbereiteten Schraubklemmen, die sich oberhalb des Hauptschalters befinden.

Der Anschluss der Hauptstromversorgung für die Variante mit Wasserheizgerät ist im Diagramm in Anhang D angegeben.
Der Anschluss der Hauptstromversorgung für die Variante mit elektrischem Heizgerät ist im Diagramm in Anhang E angegeben.
Der Anschluss der Peripheriegeräte – CO2-Sensor, Fernbedienung POL822, externes Temperaturmessgerät für die zugeführte Luft ist im Diagramm in Anhang F angegeben.