Vor dem Zusammenbau des Geräts sind folgende Schritte durchzuführen:
• Kontrolle der Aufstellung des Geräts und der Stabilität der Auflagefläche – die Gerätekammern sind über die gesamte Grundfläche aufgelegt/abgestützt, das Gerät ist waagerecht mit der maximal zulässigen Abweichung aufgestellt, zwischen Gerät und Auflagefläche bzw. Stahlkonstruktion ist Dämpfungsmaterial eingelegt
• Verpackungsfolie von den einzelnen Kammern entfernen
• Eingelegte Teile im Gerät (Kartons mit Verbindungsmaterial, Frequenzumrichtern, Regelbaugruppen, Brennern des Gasheizregisters und weiterem Zubehör) entnehmen und an einem sicheren und trockenen Ort lagern
• Kontrolle des Materials für die Verbindung der Kammern. Arten und Mengen der Materialien sind in der Liste in der dem Gerät beigefügten Begleitdokumentation angegeben
Das für die Verbindung der einzelnen Kammern erforderliche Material ist in einem Karton beigefügt, der in einer der Kammern des jeweiligen Geräts abgelegt ist. Zur Identifizierung ist der Karton außerdem immer mit der Auftragsnummer (z. B. KCZ90000) und der Seriennummer des Geräts (z. B. 0701-100) gekennzeichnet.
• Für den Zusammenbau des Geräts wird folgendes Verbindungsmaterial geliefert:
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| Dichtung 50x5 mm für Geräte mit einer Flanschdicke von 50 mm. | Dichtung 30x5 mm für Geräte mit einer Flanschdicke von 100 mm. |
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| Baugruppe der geraden Verbinder | Baugruppe der rechtwinkligen Verbinder | PU-Dichtstoff für die Montage der Dächer |
Rechtwinklige Verbinder und PU-Dichtstoff für die Dächer werden nur abhängig von der Konfiguration geliefert.
Vorgehensweise zur Verbindung der Gerätekammern:
• Aufkleben der Dichtung auf die Kammerflansche – immer auf einen Flansch von zwei benachbarten Kammern, siehe folgende Abbildung.
A: Kammerflansch ohne Dichtung.
B: Gegenüberliegender Kammerflansch mit Dichtung.
Es gibt zwei Flanschtypen bzw. zwei Vorgehensweisen zur Montage der Dichtung gemäß den folgenden Abbildungen:
Für kleinere Geräte
Flansch:
Dichtung 50x5 aus dem mitgelieferten Verbindungsmaterial verwenden.
Für die Innenaufstellung des Geräts wird die Polyurethan-Dichtung ST mitgeliefert, für die Außenaufstellung eine Dichtung aus EPDM.
Kleben Sie die Dichtung in einer Reihe umlaufend auf den Flansch. Die anschließenden Dichtungsabschnitte müssen aneinander anliegen und dürfen keinen Spalt bilden, der eine Undichtheit verursacht; siehe Abbildung oben.
Für größere Geräte oder Geräte mit Ummantelung T1 TB1
Flansch:
Dichtung 30x5 aus dem mitgelieferten Verbindungsmaterial verwenden.
Für die Innenaufstellung des Geräts wird die Polyurethan-Dichtung ST mitgeliefert, für die Außenaufstellung eine Dichtung aus EPDM.
Kleben Sie die Dichtung gemäß der Abbildung in zwei Reihen umlaufend auf den Flansch. Eine Dichtungsreihe muss auf der Außenseite des Flansches und die zweite Dichtungsreihe auf der Innenseite des Flansches aufgeklebt werden. Die anschließenden Dichtungsabschnitte müssen aneinander anliegen und dürfen keinen Spalt bilden, der eine Undichtheit verursacht.
Für die Verbindung der Kammern bei vertikalen Gerätetypen (Kammern übereinander) oder horizontalen Gerätetypen (Kammern nebeneinander) werden Verbindungsexzenter verwendet. Die Typen der Exzenter, ihre Funktion und Baugruppen sind in den folgenden Abbildungen dargestellt.
Für konturgleich ausgerichtete Kammern
A: Exzenterblech
B: Exzentermutter
C: Exzenterschraube
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| Zustand „gelöst“. | Zustand „angezogen“. |
Für Kammern mit unterschiedlichen Konturen, z. B. Kammer des Rotations-Wärmerückgewinners oder Kammer des Gasheizregisters
A: Exzenterblech
B: Exzentermutter
C: Exzenterschraube
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| Zustand „gelöst“. | Zustand „angezogen“. |
Die Einpressmuttern der Verbindung benachbarter Kammern können sich auf der Außenseite des Kammergehäuses oder auf der Innenseite befinden. Dies hängt immer von der Gerätekonfiguration ab. Die Vorgehensweise zur Montage der Verbindungsexzenter ist für beide Anordnungsarten gleich.
Die endgültige Ausführung der Montage des Verbindungsexzenters ist in der folgenden Abbildung dargestellt. Für die einwandfreie Funktion der Exzenter und der Dichtung zwischen den Kammerflanschen ist es wichtig, die Schrauben in die Position „angezogen“ festzuziehen, siehe folgende Abbildung.
A: Zusammenziehen der Kammern ohne Spalt
B: Zustand „angezogen“ des Exzenters
Die Exzenter zur Verbindung der Kammern dienen nicht als Element zum Verschieben der Kammern in die Montageposition für das endgültige Anziehen des Exzenters!!! Es ist ein geeignetes Werkzeug zu verwenden, z. B. eine Hebelzwinge, mit der die Kammern über die seitlichen runden Öffnungen des Grundrahmens zusammengezogen werden können, oder Spannbänder zum Zusammenziehen benachbarter Kammern über die Flansche.
Je nach Gerätekonfiguration können in einem Gerät vorkommen:
• beide Typen von Verbindungsexzentern – gerade und rechtwinklig
• beide Anordnungsarten der Einpressmuttern – außen und innen.
Die folgende Abbildung zeigt eine Übersicht möglicher Gerätekonfigurationen:

Dieser Gerätetyp und die Art der Verbindung der Kammern entsprechen der Variante eines zusammengesetzten Geräts mit Montage unter der Decke („deckenmontiert“).
Die erforderlichen Kammern des für den Außenbereich bestimmten Geräts sind mit Dächern versehen. Die Dächer sind werkseitig bereits auf den jeweiligen Kammern montiert. Das korrekte Vorgehen zur Verbindung der Dächer ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
Die Seiten der Dächer der Kammern auf der Seite der gegenseitigen Verbindung mit der benachbarten Kammer sind immer mit zwei Arten von Abschlüssen „Z“ und „U“ ausgeführt, siehe folgende Abbildung.
A: Abschluss „Z“
B: Abschluss „U“
Vor der gegenseitigen Verbindung der Kammern müssen die Dachverbindungen mit PU-Dichtstoff aus dem Montagesatz abgedichtet werden. Der korrekte Zusammenbau von Kammer und Dach ist in der folgenden Abbildung zu sehen:
A: Verbindung der Dächer mit PU-Dichtstoff abdichten
B: Korrekter Sitz der Dächer
C: Dichtung 50x5 mm bzw. 30x5 mm
D: Exzenter im Zustand „angezogen“
Falls die Dächer auf einer Palette beigepackt sind, müssen sie auf die einzelnen Kammern aufgesetzt und befestigt werden. Für jede Kammer sind die Dachteile separat verpackt, einschließlich Zeichnung zur korrekten Montage der einzelnen Dachteile auf der jeweiligen Kammer. Jedes Dachteil ist mit einem Schild mit der Teilebezeichnung gemäß Zeichnung versehen. Siehe folgende Abbildung.
A: Teile so ausrichten, dass sich an der vorderen/hinteren/seitlichen freien Seite der Kammer Tropfkanten befinden.
B: Die Teilebezeichnung des Dachteils in der Zeichnung stimmt mit dem Schild auf dem Teil überein.
C: Einzelne Dachteile der Kammer.
TEILEBEZEICHNUNG AUF DEM SCHILD:

A: S02 (Beispiel) – Nummer des Dachteils stimmt mit der Zeichnung überein
B: X – Buchstabe der Kammer in der Baugruppe des Lüftungsgeräts
C: xxxx – Seriennummer des Lüftungsgeräts
(Die Dachabbildung befindet sich in der linken unteren Ecke der Zeichnung.)
Zur Befestigung der einzelnen Dachteile verwenden Sie selbstschneidende Schrauben mit Gummischeibe in den vorbereiteten Löchern der Dachteile und der Kammer. Die Schrauben sind im Montagesatz beigepackt.
Für die einwandfreie Funktion der Dächer ist es sehr wichtig, die Teile untereinander und zwischen den Kammern einschließlich der Ecken gründlich abzudichten!!! Siehe folgende Abbildung.
A: Gründliche Abdichtung aller Dachecken!!!
WEITERE BESCHREIBUNG DER ARBEITSSCHRITTE FÜR DEN ZUSAMMENBAU DER EINZELNEN EINBAUTEN/KAMMERN IST IN SEPARATEN KAPITELN JE NACH KONKRETEM EINBAU ENTHALTEN.