Dieser Abschnitt gilt für die Mischgruppe für den Warmwassererhitzer und den Wasserkühler.
Die Montage- und Serviceanleitung liegt der Verpackung der Mischgruppe bei.
In dieser Anleitung sind die erforderlichen Informationen für eine sichere Montage, Inbetriebnahme und Wartung enthalten.
Bei Aufstellung des Geräts im Außenbereich wird empfohlen, die Mischgruppe in einer freien Kammer hinter dem Wärmetauscher anzuordnen. Dies muss bei der Auslegung des Geräts berücksichtigt werden; der freie Raum ist somit Bestandteil der Wärmetauscherkammer oder wird als separate Kammer ausgeführt.
Ein Beispiel für die Montage der Mischgruppe innerhalb der Kammer ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
Die Kondensatwannen (Kammern von Kühlern und Wärmerückgewinnungen) sind mit Auslässen DN32 ausgestattet. Die mitgelieferten Siphons sind für diese Abmessung ausgelegt.
Die Kennzeichnung des Siphonanschlusses am Wannenauslass ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
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| Kondensatauslass der Plattenwärmerückgewinnung. | Kondensatauslass des Kühlers (Wasserkühler/Verdampfer). |
Alle Kondensatableitungen müssen über einen Siphon mit ausreichender Wassersäulenhöhe angeschlossen werden, der einen störungsfreien Betrieb gewährleistet.
An jeden Auslass muss jeweils ein eigener Siphon angeschlossen werden. Die Leitung hinter dem Siphon kann mit dem Auslauf eines anderen Siphons verbunden werden.
Ein im Unterdruck angeschlossener Siphon muss vor der Inbetriebnahme und nach einem längeren Stillstand immer mit Wasser gefüllt werden, damit das Kondensat abfließen kann.
Die Leitung hinter dem Siphon darf nicht direkt in die Abwasserleitung eingeleitet werden.
Die Höhe des Geräts über Fußboden-/Geländeniveau muss immer an die erforderliche Siphonhöhe angepasst werden (Grundrahmen, Füße, Stahlrahmen usw.).
Bei Anordnung des Siphons in Außenausführung muss dessen Verlauf temperiert werden, z. B. mit einem elektrischen Heizkabel.
Wenn das Heizkabel Bestandteil der Lieferung ist, wird ein 2 m langes Heizkabel mit integriertem Thermostat und Stecker sowie eine Außensteckdose geliefert. In der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik ist lediglich ein Fehlerstromschutzschalter für die Außensteckdose vorhanden. Das Kabel wird autonom über den integrierten Thermostat geregelt. In der Regel schaltet es bei +3 °C ein und bei einem Temperaturanstieg über +10 °C aus. Die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik regelt das Heizkabel daher nicht.
Die Siphons werden nach dem Druckverhältnis an der Auslassstelle innerhalb der Gerätekonfiguration unterschieden – es kann Unterdruck oder Überdruck vorliegen. Je nach Art des Druckverhältnisses wird ein Unterdruck- oder Überdrucksiphon geliefert.
Wenn der Siphon Bestandteil der Lieferung ist, kann seine richtige Position anhand seines Typs (HL136NGG/HL136.2) bestimmt werden, der mit dem in der technischen Dokumentation des Geräts im Abschnitt des jeweiligen Einbauteils (Kühler, Verdampfer, Wärmerückgewinnung usw.) angegebenen Siphontyp übereinstimmt.
In anderen Fällen (eigene Lieferung) können die Art des Druckverhältnisses und der richtige Siphontyp anhand der Angaben in der beigefügten technischen Dokumentation des Geräts im Abschnitt des jeweiligen Einbauteils bestimmt werden; dort sind die Art des Druckverhältnisses (Überdruck/Unterdruck) und sein Wert in [Pa] angegeben. Der Druckwert wird auf Grundlage der örtlichen Druckverluste des betreffenden Geräteteils einschließlich des externen Druckverlustes berechnet. Der externe Druckverlust wird bereits bei der Auslegung und technischen Freigabe des Geräts auf die Saug- und Druckseite bezogen auf den Ventilator aufgeteilt. Es ist jedoch immer die konkrete Installation zu berücksichtigen; gegebenenfalls ist eine neue Aufteilung des externen Druckverlustes festzulegen und damit die Siphonhöhe richtig einzustellen.
Zur Bestimmung des Druckverhältnisses am Einbauort des Siphons kann man sich außerdem beispielsweise an der Abbildung des Geräts in der beigefügten technischen Dokumentation orientieren. Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele für die Bestimmung des Druckverhältnisses.
Die richtige Einstellung der Siphonhöhe entsprechend dem Druckwert ist wie folgt:
1) Unterdrucksiphon mit Kugel HL136NGG
Einsetzbar für Unterdruck bis 2300 Pa.
Auch einsetzbar für Überdruck bis 500 Pa.
2) Transparenter Überdrucksiphon HL136.2
Einsetzbar für Überdruck bis 2000 Pa.
Zum Siphon wird standardmäßig eine Reduzierung von DN40 auf DN32 für den Anschluss an den Kondensatablauf geliefert.
Der Anschluss des Geräts an die Luftleitung ist nur über flexible Verbindungen zulässig, die an jedem Abschlussflansch der Gerätekammer angebracht sind (sie verhindern die Übertragung von Schwingungen).
Die Luftleitung muss spannungsfrei angeschlossen werden, d. h. so, dass sie die flexible Verbindung und damit die Kammer bzw. das Gerät nicht durch ihr Eigengewicht belastet.
Die Flanschverbindung zwischen Luftleitung und flexibler Verbindung muss immer ordnungsgemäß abgedichtet werden.
Beim Anschluss der Luftleitung sind die folgenden zulässigen Montagegrenzen der flexiblen Verbindung des Geräts einzuhalten:
| 1) Flexible Verbindung, Standardausführung: | 2) Flexible Verbindung, genietet (lackiert): |
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| Optimale Montagelänge = 135 mm. | Optimale Montagelänge = 130 mm. |
Stellantriebe können je nach Anforderung bei der Bestellung werkseitig montiert werden, einschließlich der elektrischen Verbindung zur Kabelverbindungsdose. In anderen Fällen ist ihre empfohlene Montage in den folgenden Punkten beschrieben.
Alle Klappen sind werkseitig standardmäßig mit Blechhaltern zur Befestigung des Stellantriebs ausgestattet.
Die Klappen können sein:
• Klappe der Endwand – außen (am Kammerflansch)/innen
• Klappe der Klappenkammer – außen (am Kammerflansch/an den Wänden)/innen
• Vertikale/horizontale Bypassklappe der Plattenwärmerückgewinnung – innen
• Bypassklappe des Gasheizers Pecín – innen
• Bypassklappe des Gasheizers Monzun – innen
Die empfohlene Montage des Stellantriebs ist wie folgt:
(weitere Informationen zur Montage und zum elektrischen Anschluss des Stellantriebs sind in der der Verpackung beiliegenden Herstelleranleitung enthalten):
Anpassung des Stellantriebhalters

Befestigung des Stellantriebs


Einstellung der Anschläge des Stellantriebs

Montage der Kabelverbindungsdose

Prüfung des Stellantriebs auf freien Lauf und Drehrichtung

Kammern, die mit Innenbeleuchtung ausgestattet sind, sind werkseitig standardmäßig mit einem Schalter versehen, der gemäß folgendem Schaltplan angeschlossen ist:
