Diese Ausführung der Rekuperationskammer ist für Einheiten mit einem Luftstrom von mehr als 20.000 [m3/h] vorgesehen. Die Teilung der Rekuperationskammer erleichtert den Transport und die Montage.
A: Wand
B: Oberteil der Kammer
C: Bypass-Abdeckung
D: Abdeckung
E: Plattenwärmetauscher
F: 8 x Führungsleiste
G: Bypass-Abdeckung
H: Unterteil der Kammer
I: Wand
J: Abdeckung
K: Montierte Wärmerückgewinnungskammer
L: Bedienseite
M: Servicepaneele
Lieferumfang
Unterteil der Wärmerückgewinnungskammer
Oberteil der Wärmerückgewinnungskammer
Plattenwärmetauscher
Alle Lasten sind mit Handhabungspunkten ausgestattet, siehe Abbildung 2
Unter- und Oberteil der Kammer sind vollständig mit Klappen, Eliminatoren, Halterungen usw. ausgestattet.
Kupplungen, Verbindungselemente
Standardzubehör für den Zusammenbau der Wärmerückgewinnungskammer (beschrieben im Dokument KJM MANDÍK Installation, Inbetriebnahme und Wartung)
Nicht im Lieferumfang enthalten
Kran mit entsprechender Tragfähigkeit
Kran- und Bindemittel wie Ösen, Haken, Ketten, textile Gurte
Montagewerkzeug
Handhabungsbalken mit Befestigungspunkten, siehe Abbildung 3
Empfohlene Ausführung des Handhabungsbalkens
Die Tragfähigkeit des Balkens entspricht dem Gewicht der schwersten Last

1: I-Profil
2: Schweißöse
3: Flachstahl
4: Schweißöse
D: Detail D
Zur Befestigung des Bindemittels die Löcher im Fundamentrahmen verwenden, siehe Abbildung 2, Detail C
Bindemittel an den Handhabungsbalken anschließen, siehe Abbildung 3
Haken des Krans an den Handhabungsbalken anschließen, siehe Abbildung 3
Unterteil der Kammer auf den vorbereiteten Untergrund versetzen (beschrieben im Dokument KJM MANDÍK Installation, Inbetriebnahme und Wartung, Kapitel 5.6 Allgemeiner Zusammenbau der Einheit)
Länge des Handhabungsbalkens = min. Länge der Kammer

Nicht unter der Last verweilen – es besteht Lebensgefahr durch das Herabfallen der Last!
Textilgurt nicht durch die Löcher im Fundamentrahmen führen – es besteht die Gefahr, dass der Stoff abgeschnitten wird, was zum Herabfallen der Last führt!
Beispiel für die empfohlene Befestigung des Unterteils der Kammer an den Löchern im Fundamentrahmen unter Verwendung des Handhabungsbalkens:

A: Bedienseite.
B: Bedienseite.

Textilgurt nicht durch die Befestigungspunkte führen – es besteht die Gefahr, dass der Stoff abgeschnitten wird!
Beispiel für die korrekte Befestigung des Plattenwärmetauschers:

A: Beispiel Nr. 1, links: Nutzung von Ösen, Bindemitteln, Aussteifungsstäben.
B: Beispiel Nr. 2 für die Befestigung, rechts: Nutzung von Rohren, Handhabungsbalken und Bindemitteln.
Für Beispiel Nr. 2, rechts: Empfohlene Dimensionen des Handhabungsrohrs
-Maximale Überstände des Rohrs A max = 150mm, siehe Abbildung 6
-Durchmesser des Rohrs 60-69mm
-Mindestwandstärke des Rohrs 4mm
Gesamtbeschreibung:
1: Handhabungspunkte des Wärmerückgewinners
2: Öse
3: Bindemittel
4: Aussteifung
5: Rohr
6: Handhabungsbalken
Aufhängung des Plattenwärmetauschers - Handhabungsposition:

Sowohl das Unter- als auch das Oberteil der Kammer sind mit Dichtungen versehen, siehe Abbildung 7
Wärmerückgewinner auf die vorbereitete Dichtung setzen, siehe Abbildung 8
Richtige Position des Wärmerückgewinners - maximale Entfernung der Frontfläche der Aufhängung des Wärmerückgewinners, siehe Abbildung 9, Detail E
Beim Positionieren des Wärmerückgewinners immer ausreichend anheben, damit die installierte Dichtung nicht beschädigt wird.


Abbildung 7, links: Positionierung der Dichtung
A: Bedienseite
B: Abdeckung
C: Dichtung
D: Dichtung
E: Bypass-Abdeckung
F: Bedienseite
Detail E, rechts: Position des Wärmerückgewinners zur Kammer

Abbildung 8, links: Positionierung des Wärmerückgewinners
Abbildung 9, rechts: Positionierung des Wärmerückgewinners
G: Bedienseite
H: Bedienseite
Nach der richtigen Positionierung des Wärmerückgewinners die 8 M8-Schrauben auf beiden Seiten demontieren, siehe Abbildung 10, Detail F, G.

A: Bedienseite
B: Bedienseite
Nach der Demontage der Schrauben die Stangen aus den Buchsen des Wärmerückgewinners heben, siehe Abbildung 11:

A: Bedienseite
B: Bedienseite

A: Einbau des geteilten Plattenwärmetauschers in das Unterteil der Kammer.
B: Führungsleisten
C: Bedienseite
D: Dichtung - vordere Abdeckleiste
E: Dichtung - mittlere Abdeckleiste
F: Dichtung - Bypass
G: Dichtungsblätter sind sowohl im oberen als auch im unteren Teil der Kammer angebracht, die Führungsbleche, die im unteren Kammerteil positioniert sind, dienen der genauen und eindeutigen Positionierung des oberen Kammerteils. Nach der Positionierung des Oberteils auf das Unterteil und der anschließenden Verbindung mittels Exzenter werden die Führungsbleche im unteren Teil demontiert - siehe weiter im Montageverfahren.
H: Beschreibung der Kammer - Dichtleisten, Führungsbleche.
I: Bedienseite
J: Wärmerückgewinner 1 so nah wie möglich an der vorderen Wand (Bedienseite) positionieren. Der Wärmerückgewinner muss auf die vorbereitete Dichtung auf den Abdeckleisten aufliegen. Die Dichtheit zwischen den Wärmerückgewinnern und den Abdeckleisten des oberen und unteren Kammerteils wird im letzten Schritt der Montage der Kammer mithilfe von Selbstschneideschrauben gewährleistet - siehe weiter im Verfahren.
K: Abbildung Handhabung des Plattenwärmetauschers 1

A: Bedienseite
B: Nach der Positionierung des Wärmerückgewinners Schraube beider Aufhängungen demontieren und die Aufhängungen aus den Buchsen herausnehmen.
C: Abbildung Entriegelung der Aufhängungen des Wärmerückgewinners 1.
D: Bedienseite
E: Wärmerückgewinner 2 so nah wie möglich an der Rückwand der Kammer positionieren und dabei so viel Montagefläche wie möglich zwischen beiden Wärmerückgewinnern freihalten.
G: Abbildung Handhabung des Plattenwärmetauschers 2.
H: Bedienseite
I: Schrauben der inneren Aufhängung des Wärmerückgewinners 2 demontieren, siehe Detail F.
J: Abbildung Demontage der Schraube der inneren Aufhängung.
K: Bedienseite.
L: Die innere Aufhängung ist bereits entriegelt, nur die äußere Aufhängung des Wärmerückgewinners 2 ist noch aktiv. Wärmerückgewinner 2 um ca. 1 cm anheben und manuell an den vorderen Wärmerückgewinner 1 anlegen.
M: Abbildung Handhabung des Wärmerückgewinners 2.

ZUR BEFESTIGUNG DES BEIGEFÜGTEN BINDEMITTELS DIE KRANÖSEN DES OBEREN TEILS NUTZEN, SIEHE Abb. 2, DETAIL B
KRANÖSEN NICHT MIT TEXTILBAND DURCHZIEHEN - ES BESTEHT GEFAR DE, DASS DER STOFF ABGERISSEN WIRD
DAS BINDEMITTEL AN DEN HANDHABUNGSHOLM BEFESTIGEN, SIEHE Abb. 3
DEN OBEREN TEIL DER KAMMER AUF DEN UNTEREN TEIL SETZEN, DIE GENAUEN POSITIONEN WERDEN DURCH DIE FÜHRUNGSLEISTEN SICHERGESTELLT, SIEHE Abb. 1
DEN HAKEN DES KRANS AM HANDHABUNGSHOLM BEFESTIGEN, SIEHE Abb. 3
ACHTUNG! LÄNGE DES HANDHABUNGSHOLMS = MIN. LÄNGE DER KAMMER
Während der Handhabung nicht unter der Last aufhalten - durch den Fall der Last besteht Lebensgefahr!

9 M8-Schrauben an jeder Aufhängung lösen, siehe Abbildung 13, Detail H
Kranösen demontieren, siehe Abbildung 13

3 M8-Schrauben demontieren, siehe Abbildung 14, Detail J
Von der Bedienseite und von hinten die Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Teil der Kammer herstellen, siehe Abbildung 15
Für die Verbindung die mitgelieferten Verbindungsstücke verwenden
Mit 6 M8-Schrauben verbinden, siehe Detail K