• Der minimale Platz für die Grundwartung und den Service hängt von der spezifischen Türbreite ab, die in der technischen Spezifikation der jeweiligen Einheit angegeben ist, mindestens jedoch 600 mm.
• Der minimale Platz für Reparatur und Austausch von Geräten beträgt Breite der Einheit + 200 mm.
• Der minimale Abstand brennbarer Gegenstände zur Einheit beträgt 200 mm.
• Einheiten für die Außenaufstellung müssen aus Gründen der Stabilität ausreichend am Fundament befestigt werden, je nach den erwarteten klimatischen Bedingungen.
• Die zulässige Handhabung der Einheiten für die Lagerung ist in Punkt 4 angegeben.
• Die Einheiten müssen auf einer festen horizontalen Fläche platziert werden, an der sie fest verankert werden können. Unter dem Grundrahmen der Einheit am Installationsort sollte dämpfendes Material (z. B. Gummi, Kork) platziert werden.
• Die maximale zulässige Abweichung von der Horizontalität beträgt 0,5 % (0,3°).
• Es muss ausreichend Platz über der Einheit zum Boden/Gelände berücksichtigt werden, um eine ausreichende Höhe des Siphons zu gewährleisten, mit denen die Kammern für den Kondensatabfluss ausgestattet sind, siehe Absatz MONTAGE DER SIPHONS.

• Die Missachtung der Stabilität oder Horizontalität des Untergrunds kann zu einer Verschlechterung der Funktion der Einheit bis hin zu deren Beschädigung führen, wie z. B. eine Versetzung des Ventilatorlaufrads gegenüber der Ansaugglocke, das Nichtverschließen der Kammerklappen usw.!
Vor der Aufstellung der Einheit müssen die folgenden Schritte durchgeführt werden:
• Überprüfung der Aufstellung der Einheit und Stabilität der Unterlage – die Einheit ist über die gesamte Grundfläche gelagert/gestützt, die Einheit ist horizontal mit maximal zulässiger Abweichung platziert, zwischen der Einheit und der Unterlage, ggf. der Stahlkonstruktion, ist dämpfendes Material eingelegt.
• Entfernen der Verpackungsfolie von der Einheit.
• Entnahme der eingelagerten Teile in der Einheit (Kartons mit Zubehör, eventuell Reguliereinheiten und anderem Zubehör) und sichere und trockene Lagerung.
Der Anschluss der Einheit an die Luftleitungsrohre ist für rechteckige Auslässe nur durch Dämpfungseinlagen möglich, die an jedem Einlass/Auslass der Einheit montiert sind (verhindern die Übertragung von Vibrationen), für runde Auslässe nur durch runde Flansche mit Dichtungen, die an jedem Einlass/Auslass montiert sind.
Die Luftleitung muss ohne Spannung angeschlossen werden, d. h. so, dass sie ihr Gewicht nicht auf die Dämpfungseinlage und damit auf die Einheit ausübt.
Die Flanschverbindung der Luftleitung und der Dämpfungseinlage muss immer ordnungsgemäß abgedichtet sein.
Beschreibung der Einlässe/Auslässe der Einheit:

| ODA – frische Außenluft | ETA – Abluft aus dem Raum |
| SUP – Zuluft in den Raum | EHA – Abfallluft in die Atmosphäre |
Der Kondensatabfluss muss über einen Siphon mit ausreichender Höhe der Wassersäule angeschlossen werden, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.
Der im Unterdruck angeschlossene Siphon muss vor der Inbetriebnahme und nach längeren Stillstandszeiten immer mit Wasser gefüllt werden, damit das Kondensat abfließen kann.
Das Rohr hinter dem Siphon darf nicht direkt in das Abwasserrohr eingeleitet werden. Die Höhe der Einheit über dem Niveau des Bodens/Geländes muss immer an die erforderliche Höhe des Siphons angepasst werden.
Im Falle der Platzierung des Siphons im Freien muss dessen Verlauf temperiert werden, z. B. mit einem elektrischen Heizkabel.
Die korrekte Einstellung der Höhe des Siphons entsprechend dem Druckwert ist wie folgt:
Kann für Unterdrücke bis 2300 Pa verwendet werden.
H=P/10 (P = Druckwert in der technischen Spezifikation der Einheit [Pa])
Alle Rohrleitungen müssen unabhängig von den Wärmetauschern befestigt werden. Rohrleitungen von Fluiden dürfen durch ihr Gewicht und ihre thermischen Kräfte nicht auf die Blöcke der Einheit oder die Wärmetauscher wirken. Die Anschlüsse müssen so gestaltet werden, dass die thermische Ausdehnung der Rohre keine übermäßige Belastung der Flansche verursacht.
Das Anziehen der Anschlüsse muss mit Hilfe von zwei Schraubenschlüsseln erfolgen. Andernfalls besteht die Gefahr einer Gewindedeformation!
Der Entlüftungsventil, falls nicht montiert, muss am höchsten Punkt des Anschlusses für warmes/kalt Wasser montiert werden.
Der Wärmetauscher wird immer im Gegenstrom angeschlossen!

A: Abb. 5 Rechte Ausführung der Einheit
B: Abb. 6 Linke Ausführung der Einheit
C: Medieneingang
D: Medienausgang
Der kapillare Frostschutzthermostat ist Bestandteil der Einheit und bereits werkseitig montiert und an das MaR-System angeschlossen.
Der Mischknoten zur Regelung der Heizleistung, falls Bestandteil der Lieferung, liegt in einem Karton.
Das Installations- und Wartungshandbuch ist dem Paket des Mischknotens beigefügt. In diesem Handbuch finden Sie die notwendigen Informationen zur sicheren Montage, Inbetriebnahme und Wartung. Wasser für die Wasserwärmetauscher darf keine Verunreinigungen enthalten, die eine Verstopfung verursachen, insbesondere keine Korrosionsprodukte von Stahl- und Gusseisenbestandteilen. Um die Entstehung solcher Verunreinigungen zu vermeiden, ist es notwendig, chemisch aufbereitetes Wasser mit den folgenden Parametern nach ČSN 07 7401 zu verwenden.
• pH-Wert 7 – 9.
• Wasserhärte 1,0 mval/l.
• Chloridgehalt max. 30 mg/l. Gehalt an Phosphaten umgerechnet auf P2O5, min. 15 mg/l.
Jegliche Eingriffe in den elektrischen Schaltschrank oder den Anschluss beigefügter Komponenten dürfen nur von einem Facharbeiter mit entsprechender Qualifikation gemäß der geltenden Verordnung des jeweiligen Landes, in dem die Einheit in Betrieb genommen wird, durchgeführt werden!
Die einzelnen Komponenten der Einheit sind standardmäßig ab Werk bereits elektrisch mit den Klemmen des Reglers verbunden und getestet (Ventilatoren, Sensoren, Servoantriebe, Thermostate, Manometer, elektrischer Heizkörper usw.).
Zusätzlich müssen nur die beigefügten Peripheriegeräte (Fernbedienung POL822, Touch-Panel, CO2-Sensor, Temperaturrohrsensor, Reguliereinheit usw.) angeschlossen werden. Alle Verdrahtungsdiagramme sind in der beiliegenden Projektdokumentation der Einheit "Messung und Regelung KJ MANDÍK" aufgeführt.
Die Hauptversorgung der Einheit ist standardmäßig durch eine installierte Steckdose gesichert, die sich direkt neben dem Hauptschalter befindet. Der Typ der Steckdose ist in der technischen Spezifikation der Einheit angegeben, die Installationsmethode ist auf dem folgenden Bild dargestellt.
Wenn die Einheit ab Werk nicht mit einer Steckdose für die Hauptversorgung ausgestattet ist und eine eigene Verbindung zur Hauptstromversorgung erforderlich ist, verwenden Sie dazu die vorbereitete Schraubverbindung, die sich neben dem Hauptschalter befindet.
A: HAUPTVERSORGUNG
B: HAUPTSCHALTER
Um die angeschlossenen Peripheriegeräte an die Klemmenleiste anzuschließen, verwenden Sie die vorbereiteten Schraubanschlüsse, die sich direkt neben dem Hauptschalter befinden.

Der Anschluss der Hauptversorgung für die Variante mit Wasserheizer ist im Schema in Anhang D angegeben.
Der Anschluss der Hauptversorgung für die Variante mit elektrischem Heizer ist im Schema in Anhang E angegeben.
Der Anschluss der Peripheriegeräte – CO2-Sensor, Fernbedienung POL822, externes Temperatursensor für die Zuluft ist im Schema in Anhang F angegeben.