Vor dem Aufstellen der Einheit sind folgende Schritte durchzuführen:
• Kontrolle der Aufstellung der Einheit und der Stabilität der Aufstellfläche -- die Einheit ist über die gesamte Grundfläche aufgelegt/abgestützt, die Einheit ist waagerecht mit der maximal zulässigen Abweichung aufgestellt, zwischen der Einheit und der Aufstellfläche bzw. der Stahlkonstruktion ist ein Dämpfungsmaterial eingelegt
• Verpackungsfolie von der Einheit entfernen
• Eingelegte Teile aus der Einheit entnehmen (Kartons mit Zubehör, ggf. Regelungsknoten und weiterem Zubehör) und an einem sicheren und trockenen Ort lagern
Der Anschluss der Einheit an die Luftkanäle ist bei rechteckigen Auslässen nur mittels elastischer Verbindungsstutzen möglich, die an jedem Einlass/Auslass der Einheit angebracht sind (sie verhindern die Übertragung von Schwingungen); bei runden Auslässen nur mittels runder Anschlussstutzen mit Dichtung, die an jedem Einlass/Auslass angebracht sind.
Der Luftkanal muss spannungsfrei angeschlossen werden, d. h. so, dass er den elastischen Verbindungsstutzen und damit auch die Einheit nicht durch sein Eigengewicht belastet.
Die Flanschverbindung zwischen Luftkanal und elastischem Verbindungsstutzen muss immer ordnungsgemäß abgedichtet werden.
Beschreibung der Einlässe/Auslässe der Einheit:

| ODA – frische Außenluft | ETA – Abluft aus dem Raum |
| SUP – Zuluft in den Raum | EHA – Fortluft in die Atmosphäre |
Der Kondensatablauf muss über einen Siphon mit ausreichender Wassersäulenhöhe angeschlossen werden, der einen einwandfreien Betrieb gewährleistet.
Ein im Unterdruck angeschlossener Siphon muss vor der Inbetriebnahme und nach einer längeren Stillstandszeit immer mit Wasser gefüllt werden, damit das Kondensat ablaufen kann.
Die Rohrleitung hinter dem Siphon darf nicht direkt in die Abwasserleitung eingeleitet werden. Die Höhe der Einheit über Fußboden-/Geländeniveau ist immer an die erforderliche Siphonhöhe anzupassen.
Bei Anordnung des Siphons im Außenbereich muss seine Leitung temperiert werden, z. B. mit einem elektrischen Heizkabel.
Die richtige Einstellung der Siphonhöhe entsprechend dem Druckwert ist wie folgt:
A: Reinigungseinsatz.
Verwendbar für Unterdruck bis 2300 Pa.
H=P/10 (P = in der technischen Spezifikation der Einheit angegebener Druckwert [Pa])
A: Siphonanschluss
Alle Rohrleitungen müssen unabhängig von den Wärmetauschern befestigt werden. Rohrleitungen für Betriebsmedien dürfen durch ihr Gewicht und ihre Ausdehnungskräfte nicht auf die Einheitsblöcke oder die Wärmetauscher wirken. Die Anschlüsse müssen so ausgeführt werden, dass die temperaturbedingte Rohrdehnung keine übermäßige Belastung der Stutzen verursacht.
Das Festziehen des Anschlusses muss mit zwei Schlüsseln erfolgen. Andernfalls besteht die Gefahr einer Gewindeverformung!
Das Entlüftungsventil muss, sofern es nicht montiert ist, am höchsten Punkt des Warm-/Kaltwasserzulaufs angebracht werden.
Der Wärmetauscher wird immer im Gegenstrom angeschlossen!

A: Abb.: Rechte Ausführung der Einheit
B: Abb.: Linke Ausführung der Einheit
C: Medieneintritt
D: Medienaustritt
Der Kapillar-Frostschutzthermostat ist Bestandteil der Einheit und ist bereits werkseitig montiert und an die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik / MSR angeschlossen.
Die Mischeinheit zur Regelung der Wärmeleistung ist, sofern sie Bestandteil der Lieferung ist, in einem Karton beigelegt.
Die Installations- und Serviceanleitung ist der Verpackung der Mischeinheit beigelegt. In dieser Anleitung sind die notwendigen Informationen für eine sichere Montage, Inbetriebnahme und Wartung enthalten.
Das Wasser für Wasserwärmetauscher darf keine Verunreinigungen enthalten, die zu Ablagerungen führen, insbesondere Korrosionsprodukte aus Stahl- und Gusseisenteilen. Um die Entstehung dieser Verunreinigungen zu verhindern, muss chemisch aufbereitetes Wasser mit Parametern gemäß ČSN 07 7401 verwendet werden.
• Wasserstoffexponent pH 7 – 9.
• Wasserhärte 1,0 mval/l.
• Chloridgehalt max. 30 mg/l.
• Phosphatgehalt umgerechnet auf P2O5, min. 15 mg/l.